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No Man's Sky: Riesiges Cosmos-Update zum 10. Jubiläum überarbeitet den kompletten Weltraum
Hello Games spendiert dem Sci-Fi-Hit eine Generalüberholung des Alls. Baut eigene Orbitalbasen, gründet Allianzen und erkundet gefährliche Space Hulks.
Nach etlichen Teasern und Spekulationen ist das Cosmos-Update zum 10. Jubiläum von No Man's Sky endlich da. Und ja, es ist ein echtes Schwergewicht. Es bringt eine "komplette Überarbeitung des Weltraums" mit sich. Das bedeutet unter anderem: Allianzen, Orbitalbasen und die Möglichkeit, eine eigene Raumstation zu kaufen und zu bewohnen. Außerdem könnt ihr endlich zur Sonne fliegen.
"No Man’s Sky wird oft als Weltraumspiel bezeichnet", erklärt Hello Games bei der Enthüllung von Cosmos. "Das ist ein riesiger Teil unseres Spiels, aber wir haben den Weltraum seit dem Release nie wirklich angefasst. In den meisten Sci-Fi-Spielen ist das All nur eine leere Weite. Bei Cosmos haben wir uns gefragt: Können wir den Weltraum wirklich lebendig wirken lassen? Und könnten wir dafür sorgen, dass er sich mehr nach Heimat anfühlt? Was wäre, wenn man eine eigene Raumstation besitzen könnte? Wenn man Sternenbasen bauen und Allianzen mit anderen Spielern schmieden könnte."
Und genau das liefert das heutige Update. Was den Besitz von Raumstationen angeht: Sobald ihr ein Exemplar in eurem bevorzugten Sonnensystem gekauft habt, könnt ihr es von innen und außen dekorieren. Danach ladet ihr einfach eure Freunde ein, um eure kreativen Meisterwerke zu bewundern.
Hello Games ist ein unabhängiges, britisches Entwicklerstudio, das 2008 von Sean Murray und weiteren Branchenveteranen gegründet wurde. Vor ihrem ultimativen Sci-Fi-Welthit No Man's Sky machte sich das kleine Indie-Team vor allem mit der Stunt-Rennspiel-Serie Joe Danger einen Namen.
Alternativ zimmert ihr ab sofort frei schwebende, modulare Basen überall im Weltraum zusammen. Hello Games liefert direkt ein paar Ideen: Wie wäre es mit einem eigenen Raumschiff-Rastplatz, einem militärischen Außenposten oder vielleicht sogar einem orbitalen Restaurant am Ende des ... nun, ihr wisst schon.
Asteroidengürtel bekamen derweil eine Frischzellenkur. Sie bestehen nun sowohl aus Gesteins- als auch aus Eisformationen, die unerschrockene Weltraumwanderer mit wertvollen Kristallressourcen versorgen. Einige seltene Asteroiden fallen sogar so massiv aus, dass ihr darauf landen könnt – was logischerweise bedeutet, dass ihr dort auch bauen dürft ...
Scannt ihr bei der Ankunft ein neues System, entdeckt ihr möglicherweise neue Points of Interest zwischen den Sternen. Der Weltraum beherbergt jetzt zum Beispiel eigene Außenposten. Dort könnt ihr mit außerirdischen Lebensformen handeln, Karten kaufen, Informationen über die Umgebung sammeln, neue Missionen annehmen und vieles mehr.
Zusätzlich stoßt ihr auf Space Hulks, die sich mit der neuen Gravity Gun zerlegen und plündern lassen. Jeden Schrott, den ihr erfolgreich sichert, zieht ihr mit dem neu eingeführten Traktorstrahl eures Schiffs an. Aber Vorsicht ist geboten: Werdet ihr zu gierig, löst ihr womöglich eine Kernschmelze aus und das Wrack explodiert. An anderer Stelle treiben nun Bio-Wracks im All. Einige davon wurden von biologischen Gefahren überrannt. Diese müsst ihr erst beseitigen, bevor ihr die Schiffe zurückerobern könnt. Und zu guter Letzt gibt es noch die Sonne des jeweiligen Systems. Diese ist – zum ersten Mal seit dem Launch – offenbar nun erreichbar. Allerdings erwartet alle, die es versuchen, eine "gefährliche Reise".
Um all das miteinander zu verknüpfen – als gäbe es nicht schon genug zu tun –, führt das Update ein neues Allianz-System ein. "Als Allianz", erklärt Hello Games, "könnt ihr zusammenarbeiten, um ein vernetztes Imperium aus verschiedenen Stationen aufzubauen. So klettert ihr in den neuen Bestenlisten nach oben und konkurriert um den Titel der größten, reichsten oder bekanntesten Allianz."