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Total War: Warhammer 40k: So wird das komplexeste Spiel der Serie auch für Anfänger zugänglich
Creative Assembly verspricht gigantische Galaxie-Schlachten mit einer neuen Engine. Gleich zwei Tutorial-Kampagnen sollen neuen Taktik-Fans den Einstieg erleichtern.
Das Team hinter Total War: Warhammer 40.000 bei Creative Assembly steht vor einer interessanten Herausforderung: Wie entwickelt man ein Spiel, das dem Ruf der Serie als tiefgehendes Taktik-Abenteuer gerecht wird – und gleichzeitig eine solide Brücke für Neulinge baut, die weder Total War noch Warhammer kennen?
Die Antwort laut Creative Assembly: Total War: Warhammer 40.000. Das Studio bezeichnet es als das bisher komplexeste und zugleich zugänglichste Spiel seiner Geschichte. Wie beides gleichzeitig wahr sein kann? Um das herauszufinden, sprach ich auf der diesjährigen gamescom mit Joy Dey. Sie ist Design Lead für die Tutorial-Kampagnen des neuen Spiels und entwarf bereits das hochgelobte Tutorial für Total War: Warhammer 3. An ihrer Seite: Battle Product Owner Dave Petry. Er zeichnet für die gewaltigen, galaxisweiten Schlachten verantwortlich, die uns im kommenden Release erwarten.
Das britische Entwicklerstudio Creative Assembly gehört zu Sega und ist weltberühmt für die "Total War"-Reihe. Die Strategiespiele zeichnen sich durch eine komplexe Mischung aus rundenbasierter Reichsverwaltung und gigantischen Echtzeit-Schlachten aus.
Und diesmal passiert laut Dey so einiges. Total War: Warhammer 40.000 sei "das größte und komplexeste Spiel, das wir je entwickelt haben", erzählt sie mir – und es ist leicht zu erkennen, warum. Der Titel überzieht die gewohnte Taktik-Formel der Serie mit einer großzügigen Schicht neuer Systeme und Mechaniken. Im Mikromanagement arten Schlachten beispielsweise in einen wahren Kugelhagel aus. Dabei greifen komplett neue Sichtlinien- und Deckungssysteme. Taktische Fähigkeiten wie Luftangriffe oder mächtige Einheiten-Buffs lassen sich auf Knopfdruck aktivieren. Und um erfolgreich zu sein, müsst ihr die Bewaffnung eurer Einheiten geschickt auf die Schwächen des Feindes abstimmen.
Laut Petry wurde die Notwendigkeit für diese Art von Werkzeugen und Spielzeugen "überdeutlich", als das Team darüber nachdachte, wie es Warhammer 40.000 angemessen umsetzen könnte. Viele der mutigsten Entscheidungen wurzeln in dem Wunsch des Studios, das düstere Sci-Fi-Setting der Vorlage authentisch abzubilden.
Petry erklärt: "Du wirfst einen kurzen Blick darauf und merkst sofort: 'Wow, es gibt hier extrem viele Schusswaffen – deutlich mehr, als wir es von Total War gewohnt sind.' Alles hat eine viel höhere Feuerkraft auf Distanz, auch wenn es nach wie vor reichlich Nahkämpfe gibt [...] Wir mussten unzählige Dinge komplett neu programmieren, um die Art von Kämpfen abzubilden, die wir brauchen. Wir haben die grundlegenden Systeme drastisch verändert, um diese schiere Masse an Projektilen zu verarbeiten: Wir simulieren jede einzelne Kugel, jedes Bolter-Geschoss und jeden Laserstrahl. Wir mussten also eine Menge richtig machen, um das auf die Beine zu stellen."
Dey hebt zudem die neue Warcore-Engine von Total War: Warhammer 40.000 hervor. Diese sei nötig gewesen, um "die Kampagne so gewaltig wirken zu lassen, wie sie sein sollte". Schließlich handelt es sich hier um ein wesentlich umfangreicheres Spiel als die bisherigen Serienableger. Das Geschehen spielt sich in einer ganzen Galaxie ab und nicht mehr nur auf einem einzigen Planeten. Das Spiel simuliert zudem mehrere Schlachtfelder auf verschiedenen Welten gleichzeitig.
Doch das Team stand auch bei den kleineren Details vor Herausforderungen, um die Erwartungen der Warhammer-40.000-Community zu erfüllen. Es sind nicht nur die großen Fraktionen – wie etwa die kultigen Space Marines –, die eine treue Fangemeinde besitzen. Auch Unterfraktionen haben ihre eigenen Anhänger. Jede dieser Gruppierungen bringt ihre Spezialitäten mit: Ein Orden schwört auf Bikes, während ein anderer voll auf Hit-and-Run-Taktiken setzt. Für das Team war es extrem wichtig, genau dieses einzigartige Flair jeder Fraktion einzufangen.
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