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AirPods 5: ANC wird „50 Prozent besser“ und 50 Euro günstiger
Auf dem Apple-Event wurden auch die neuen AirPods 5 vorgestellt: ANC ist nun serienmäßig ab 149 Euro verbaut und unterdrückt bis zu 50 Prozent mehr Lärm. Verbessert wurden auch Klang und Akkulaufzeit. Neu ist eine Lautstärkesteuerung am Stiel der In-Ear-Kopfhörer beim teureren Modell für 169 Euro.
Die AirPods 5 sollen laut Apple „besser“ und „für noch mehr Leute“ entwickelt worden sein. Erneut verzichtet der Konzern auf die Silikon-Ohreinsätze. Damit erhält die fünfte Generation ein offenes akustisches Design. Ein geschlossenes Design ist weiterhin den AirPods Pro 3 (Test) vorbehalten.
Mit einer neuen „akustischen Multiport-Architektur“ soll sich der Sound verbessern und ein Adaptive EQ der nächsten Generation einen personalisierteren Klang ermöglichen. Das ANC soll bis zu 50 Prozent mehr Außengeräusche unterdrücken als bei den AirPods 4 mit Geräuschunterdrückung und damit das beste ANC bei einem offenen Design sein. Der Transparenzmodus ist „natürlicher“. Bisher war die aktive Geräuschunterdrückung nur gegen Aufpreis für die AirPods 4 verfügbar. Mit ANC und Transparenzmodus zieht in das Standard-Modell auch Adaptives Audio ein, das beide Modi je nach Umgebung dynamisch mischt.
Apple vermarktet die AirPods auf dem Event als Erweiterung von Apple Intelligence: Siri kann wie zuvor über die AirPods angesprochen werden. Die neue Siri AI lässt sich also ganz ohne Hände nutzen. Letztere Funktion entfällt für Käufer hierzulande jedoch. Neu an Bord ist die Live-Übersetzung, die bisher nur bei den AirPods 4 mit ANC und den AirPods Pro verfügbar war. Die AirPods 5 unterstützen sie jetzt serienmäßig.
Wie bei den AirPods 4 bietet Apple ein etwas teureres Modell der AirPods 5 an. Da die aktive Geräuschunterdrückung jetzt im Standard-Modell steckt, grenzt sich das neue Modell durch ein kabelloses Ladecase, eine leicht verbesserte Akkulaufzeit und eine Lautstärkesteuerung ab. Wie schon bei den AirPods Pro können Nutzer per Streichbewegung am Stiel der Kopfhörer die Lautstärke einstellen, ohne an das Handy zu müssen oder mit Siri zu sprechen.
Im Inneren werkelt wie beim Vorgänger der H2‑Chip. Das stärkere ANC stammt laut Apple aus verbesserten Audio-Algorithmen und der akustischen Multiport-Architektur. Die Akkulaufzeit wird beim teuren Modell von vier auf fünf Stunden mit aktiviertem ANC verbessert. Apple gibt an, bei dem Modell einen überarbeiteten Akku zu nutzen. Bei den normalen AirPods 5 ist ein Vergleich nicht möglich, weil es für das neue Modell keine Angaben ohne Geräuschunterdrückung gibt. Die Laufzeit geht nominal von fünf auf vier Stunden zurück. Zusammen mit dem Ladecase sinkt sie bei den AirPods 5 von 30 auf 20 Stunden. Der neue Wert gilt allerdings mit aktivem ANC. Das Modell mit kabellosem Ladecase legt von 20 auf 22 Stunden zu.
Geladen werden können alle Cases per USB‑C. Das kabellose Ladecase zusätzlich über Qi und das Apple-Watch-Ladegerät. Alle AirPods 5 unterstützen mit IP57 zudem ein Eintauchen von bis zu 30 Minuten in maximal 1 Meter tiefes Wasser.
Die neuen AirPods 5 können ab sofort vorbestellt werden und werden ab dem 18. September zusammen mit dem iPhone 18 Pro und den neuen Apple Watch Ultra 4 und Series 12 ausgeliefert. Die AirPods 5 kosten 149 Euro, die AirPods 5 mit kabellosem Ladecase und der Lautstärkesteuerung 169 Euro. Der Einstiegspreis bleibt damit unverändert. Das ANC-Modell wird gegenüber den AirPods 4 mit Aktiver Geräuschunterdrückung um 30 Euro günstiger.