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Commodore Callback 8020 wird günstiger
Commodore hat kurz vor dem Start der Vorbestellungen den Preis seines Flip-Smartphones Callback 8020 angepasst. Statt der ursprünglich angekündigten 499 US-Dollar (rund 430 Euro) starten vier der fünf Modelle nun bei 399 US-Dollar. Betroffen sind die Varianten BASIC Beige, ProtoPET White, SX Silver und die transparente Starlight Edition. Unverändert bleibt lediglich die Founders Edition, die unter anderem mit einer Beschichtung aus 24-Karat-Gold ausgeliefert wird. Die Kiste selbst hatte ich euch vorgestellt, ihr habt sie auch als zu teuer empfunden, auch wenn sie ihren Charme hat.
Nach Angaben des Unternehmens ist die Preissenkung das Ergebnis einer überarbeiteten Komponenten- und Verpackungsstrategie. So gehören die Hi-Def-In-Ear-Kopfhörer künftig nicht mehr automatisch zum Lieferumfang, sondern können optional beim Kauf hinzugefügt werden. Zudem setzt Commodore standardmäßig auf aufbereitete und nach eigenen Angaben umfangreich getestete Hochgeschwindigkeitsspeicherchips aus dem Post-Consumer-Bereich. Die Garantie bleibt mit einem Jahr identisch, wer fabrikneuen Speicher möchte, kann diesen gegen Aufpreis wählen. Ihr bekommt also ein günstigeres Gerät, das aber abgespeckt und mit benutzten Chips.
Das Unternehmen begründet die ursprüngliche Preisgestaltung unter anderem mit hohen Kosten für Arbeitsspeicher. Als weitere Faktoren nennt Commodore den eigenen Verzicht auf eine Finanzierung des Geräts über Datensammlung oder personalisierte Werbung. Nach Angaben des Herstellers werden weder Nutzerdaten verkauft noch Tracking-Cookies auf der eigenen Website eingesetzt.
Das Callback 8020 soll sich an Nutzer richten, die ein Gerät mit bewusst eingeschränkten Ablenkungen suchen. Laut Commodore blockiert das Klapphandy Social-Media-Apps auf Hardware-Ebene, soll aber gleichzeitig 99 Prozent der wesentlichen Android-Apps unterstützen. Zur Ausstattung gehören außerdem eine 48-Megapixel-Kamera von Sony sowie Unterstützung für hochauflösende Musikwiedergabe.
Die Vorbestellungen beginnen am 30. Juni. Als Euro-Zahler wäre man aktuell für 352 Euro dabei, vor Steuern wohlgemerkt. Aber auch hier gibt es den Vorbestellerrabatt von 100 Dollar.
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