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Battlefield 6: Radikales Gunplay-Update bringt das Spielgefühl von Battlefield 4 zurück
Das finale Season-3-Update überarbeitet den Rückstoß und führt neue Schadenszonen ein, um unkontrolliertes Dauerfeuer auf große Distanzen einzudämmen.
Wie versprochen haben die Battlefield Studios detailliert dargelegt, wie das Gunplay von Battlefield 6 überarbeitet wird. Es stellt sich heraus, dass der Entwickler möchte, dass es sich wieder mehr nach Battlefield 4 anfühlt. Die geplanten Änderungen erscheinen am 30. Juni mit dem finalen Update für Season 3.
In einem Blogpost erklärte das Team, dass das Handling aller Waffen aktualisiert wird. Das Ziel ist es, den Rückstoß der Waffen berechenbarer zu machen. Aber auch wenn sich das automatische Feuer konstanter anfühlen mag, wird von euch weiterhin erwartet, dass ihr eure Schüsse auf Distanz wohlüberlegt abgebt. Die Battlefield Studios möchten Dauerfeuer auf große Entfernungen eindämmen, was durch Anpassungen an der Mündungsgeschwindigkeit sowie Änderungen am Rückstoß erreicht werden soll.
Das übergeordnete Ziel ist es, dass jeder Waffenarchetyp eine deutlichere Rolle spielt: Maschinenpistolen sind auf kurze Distanz am besten, leichte Maschinengewehre glänzen bei der Unterdrückung des Gegners und Sturmgewehre fungieren als absolute Allrounder.
All diese Änderungen sollen das Gunplay näher an das Spielgefühl von Battlefield 4 heranbringen, insbesondere bei Feuergefechten auf Distanz. In Battlefield-Spielen mussten Spieler schon immer ihre Schüsse dosieren, wenn sie weit entfernte Feinde angriffen – wenn auch in unterschiedlichem Maße. In Battlefield 6 war die Waffengenauigkeit bisher jedoch so hoch, dass die meisten Spieler dies getrost ignorieren konnten.
Hinzu kommt die Anpassung der Schadensmultiplikatoren. Battlefield 6 unterteilt den Körper in verschiedene Zonen (Hitboxen), von denen jede einen eigenen Schadensmultiplikator besitzt. Der Kopf hat den höchsten Multiplikator, ist aber natürlich auch am schwersten zu treffen.
Bisher richteten Treffer an Gliedmaßen, der Brust und dem unteren Torso denselben Schaden an. Nun weisen Gliedmaßen und der untere Torso geringere Schadensmultiplikatoren auf als die Brust, was dazu führen dürfte, dass fehlende Präzision auf Distanz stärker ins Gewicht fällt.
Das Ziel ist es, die durchschnittliche Time-to-Kill (TTK) leicht zu senken, ohne dabei die schnellstmögliche TTK für jene Waffen zu ruinieren, die diese liefern können. In der Praxis möchten die Entwickler, dass Spieler das Gefühl haben, auf kurze Distanz durch präzises Feuer mehrere Feinde ausschalten zu können, ohne jedoch auf große Entfernung zu dominieren.
Zukünftig müsst ihr bei Schüssen aus der Distanz genauer sein – und auf die Körperregionen zielen, die den höchsten Schaden verursachen. Die Änderung der Schadensmultiplikatoren sollte den Nahkampf, zumindest in der Theorie, gar nicht allzu sehr beeinflussen.
Diese Änderungen konnten bereits von Spielern in den Battlefield Labs getestet werden. Es wird also spannend sein zu sehen, wie die breite Spielerbasis sie nächste Woche aufnimmt, wenn man bedenkt, welch große Bandbreite an Situationen sie abdecken. Auch den Zeitpunkt dieser Änderungen finde ich faszinierend, da wir nur noch wenige Wochen vom Launch einer der größten Maps von Battlefield 6 in Season 4 entfernt sind. Falls ihr es verpasst habt: Das Update am 30. Juni fügt ein neues, zeitlich begrenztes Event hinzu, dessen Mechanik verdächtig an eine aus Call of Duty: Ghosts erinnert.