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Star Trek - »Ich wüsste nicht, was das Universum noch ohne das wäre« – Ein Star bangt um die Zukunft des Sci-Fi-Franchises
Robert Picardo ist bereits seit 31 Jahren ein Teil von Star Trek. Seinen ersten Auftritt hattet er in Voyager. Bildquelle: Paramount
Bei Star Trek steht aktuell ein großer Umbruch an. 2027 enden die letzten Serien auf Paramount Plus: Strange New Worlds nach fünf Staffeln und Starfleet Academy nach zwei. Aktuell ist auch keine neue Show in Sicht. Bisher gibt es nur spärliche Infos zu einem neuen Film, der aber ganz unabhängig von anderen bisherigen Projekten stattfinden soll.
Auch die Zufriedenheit der Fans nimmt immer weiter ab. Zuletzt erntete die neue Serie Starfleet Academy sehr viel Kritik für ihr schwaches Drehbuch, klischeehafte Charaktere und ihre »kindliche« Umsetzung.
Das alles geht an den Darstellern natürlich auch nicht spurlos vorbei. Robert Picardo ist seit 1995 ein Teil des Universums und übernimmt in Starfleet Academy wieder die Rolle des Doktors. Er sorgt sich um die Gesundheit des Franchise und hofft, dass Star Trek seine Identität nicht verliert.
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Erst vor Kurzem war Robert Picardo gemeinsam mit seiner Voyager-Kollegin Jeri Ryan auf SpaceCon 2026 in San Antonio zu sehen, wo er über die jüngsten Entwicklungen innerhalb des Universums sprach. Er mache sich Sorgen, dass Trek seine altbekannten Werte früher oder später über Bord werfe (via Popverse):
Ich mache mir ein wenig Sorgen um die Zukunft von Star Trek, weil wir dafür kritisiert wurden, dass wir zu viel Vielfalt und Inklusion zeigen – und genau das ist doch ein Kernwert des Universums. Ich weiß nicht, wie man Star Trek ohne diese Werte gestalten soll.
Ich hoffe, dass das nächste Star Trek – und ich weiß, dass es eine Pause geben wird – diese Werte beibehält. Dass es immer die Vereinten Nationen im Weltraum sind und nicht »America First« im Weltraum. Und dass es kooperativ bleibt.
Es ist eine Vision der Zusammenarbeit zwischen weltraumfahrenden Planeten in der Zukunft und nicht: »Lasst uns losziehen und die Planeten von Venezuela, Iran, Grönland und Kuba erobern.«
Die letzten Worte sind ein unverhüllter Seitenhieb gegen die Regierung von Präsident Donald Trump. Der Republikaner wurde wegen seiner äußerst aggressiven Außenpolitik immer wieder kritisiert. Trump drohte in der Vergangenheit etwa Grönland und Kuba mit militärischem Eingreifen (via Die Zeit). Das US-Militär entführte außerdem völkerrechtswidrig den venezuelanischen Präsidenten Maduro (via Tagesschau) und griff den Iran an.