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Dienste: Apple belässt Satellitenfunk gratis, Siri AI könnte kosten
Seit dem iPhone 14 ist die Nutzung von Apples Satellitendiensten kostenlos. Das bleibt auch zunächst so. Für Siri AI muss man jedoch womöglich bald blechen.
Siri AI: Sehr bald verfügbar, wenn auch zunächst nicht in Europa.
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Passend zu iOS 27, den anderen überarbeiteten Betriebssystemen und den neuen Produkten aus der iPhone-Keynote hat Apple wichtige Angaben zu seinem Diensteportfolio gemacht. Sie betreffen sowohl den seit Längerem kostenlosen Satellitenkommunikationsdienst für verschiedene iPhones und die Apple Watch Ultra als auch die Planungen für den neuen KI-Chatbot Siri AI. Letzterer wird in den kommenden Tagen zumindest außerhalb der Europäischen Union als Betavariante auf allen Geräten starten; in der EU nicht auf dem iPhone (und damit wohl auch nicht auf der Apple Watch) und dem iPad.
Zunächst Apples positive Neuigkeit: Der Konzern hat sich entschlossen, die mit dem iPhone 14 eingeführte Satellitenkommunikation für Orte ohne WLAN- und Mobilfunkanbindung weiterhin gratis zu belassen – wenn auch zunächst nur für ein weiteres Jahr. Das gilt für alle unterstützen Geräte, also auch ältere iPhones wie besagtes 14, iPhone 15, iPhone 16 und offenbar auch die Apple Watch Ultra 3. iPhone 17 (alle Modelle) und natürlich die neuen Geräte wie iPhone 18 Pro und 18 Pro Max sowie iPhone Duo sind ebenfalls dabei.
Die Verlängerung betrifft laut Apple alle Geräte, die die Satellitenfeatures bis zum 9. September 2026 unterstützt haben. Apple ermöglicht unter anderem das Absenden von Notrufen, das Abschicken von Textnachrichten, die „Wo ist?“-Gerätesuche sowie Assistenz bei Fahrzeugproblemen. Apple nutzt dazu die mittlerweile Amazon gehörende Satellitenfirma Globalstar. Ein Surfen im Internet ist (noch) nicht vorgesehen. Ob die Satellitenkommunikation später Geld kosten wird, ist noch unklar, auch Preise wurden noch nicht genannt.
Weniger schön ist eine weitere Nachricht zu Apples Diensten: Der Konzern bereitet die Nutzerschaft bereits darauf vor, dass eine übermäßige Siri-Nutzung einen Aufpreis bedingen könnte. Schon zuvor deutete es sich an, dass es zu iCloud+-Tarifanpassungen kommen könnte. Mindestens fünf Features sieht Apple dabei von möglichen „Usage Limits“ betroffen: Siri AI an sich (Chatbot und Sprachassistenz), die neuen KI-Fotofunktionen, der verbesserte Bildgenerator Image Playground, die beiden Apple-Cloudmodell AFM 3 Cloud und AFM 3 Cloud Pro (u.a. auch für Kurzbefehle verwendbar) sowie die Nutzung der Apple-Modelle in Private Cloud Compute durch Entwickler.
Apple werde „in Zukunft“ den „erhöhten Zugriff“ auf solche Funktionen „gegen Gebühr“ ermöglichen, hieß es. Es soll dabei Limits für einzelne Funktionen geben, die dann erst einmal gesperrt sind, sollte man nicht zahlen – doch bevor Letzteres implementiert ist, bleiben sie offenbar gesperrt. Apple will das alles dynamisch umsetzen, etwa angepasst an die Systemverfügbarkeit und die „Komplexität der Anfragen“. Der Konzern hat noch keine Angaben dazu gemacht, was „mehr Siri AI“ kosten und ob es eventuell eine Art Max-Paket geben wird, das dann ordentlich Geld kostet, wie man es von OpenAI oder Anthropic kennt. Siri AI wird ab Montag in ersten Ländern freigegeben, in Europa kann man es unter anderem auf dem Mac nutzen.
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