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Usability: So anders ist iOS 27 auf dem iPhone Duo
Das iPhone Duo setzt mit seinen zwei ungewöhnlichen Bildschirmen auf neue Bedienkonzepte. Ein vollwertiges Fenstersystem wie beim iPad gibt es zunächst nicht.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Mit dem iPhone Duo muss Apple aufgrund des neuartigen Formfaktors mit Außen- und Innendisplay – und für Smartphones ungewöhnlichen Seitenverhältnissen – einige Veränderungen bei der Bedienung vornehmen. Wie konkret das aussehen wird, zeigte der Konzern in dieser Woche auf seiner iPhone-Keynote. Mittlerweile sind aber Infos freigegeben worden, die sich auch direkt an Entwickler richten, die ihre Apps an die neuen Geräte anpassen wollen. Es gibt gute wie schlechte Nachrichten. So ist erstmals auf einem iPhone echtes App-Multitasking möglich. Doch ein völlig freigegebenes Fenstersystem wie mittlerweile auf dem iPad hat Apple nicht umgesetzt, wohl weil der Konzern glaubt, dass das mit dem 7,6 Zoll großen Hauptbildschirm nicht vernünftig zu lösen ist.
Nutzer dürften sich im Alltag vor allem mit dem Außen-Display beschäftigen, das im zugeklappten Zustand des Duo verwendet wird. Es hat offiziell 5,4 Zoll und ist ungewöhnlich breit. Apple hat darauf reagiert und das Dock auf die rechte Seite verlagert. Es beherrscht aktuell – zumindest auf den Demogeräten nach der Keynote – verwirrenderweise nur vier Icons wie ein reguläres iPhone, dabei wäre nach oben und nach unten mehr Platz. Ob sich das Dock auch nach links verschieben lässt, damit Linkshänder besser damit agieren können, ist noch unklar. Weitere Neuerung auf dem Außen-Display: Die üblicherweise unten platzierte App-Leiste mit den verschiedenen Hauptbereichen einer Anwendung wandert ebenfalls nach rechts. Auch hier bleibt zu hoffen, dass Linkshänder die Seite wechseln können.
Beim Innen- oder auch Haupt-Display kommt dann das Multitasking ins Spiel. Hier kann man durch Gesten jeweils zwei Apps gleichzeitig anzeigen, was auch prima klappt, weil diese genug Luft haben. Die Nutzung einer App als frei bewegbares Fenster ist nicht vorgesehen. Apps lassen sich in Zweier-Konfiguration auch „festpinnen“ und somit als Space behandeln. Gut: Es ist auch möglich (offenbar standardmäßig), von einer App zwei Fenster zu öffnen. Das klassische Beispiel wäre Safari mit zwei Browser-Fenstern oder auch Pages mit zweien. Nervig: Es ist offenbar nicht möglich, die Größe der App-Fenster anzupassen. Diese bleiben stets gleich groß, man kann also nicht ein Fenster größer ziehen und das zweite Fenster kleiner darstellen. Technisch wäre das kein Problem: Das Innen-Display ist auch im Hochkant-Modus verwendbar. Dann nehmen Videos den passenden Platz oben ein, der auch kleiner ausfallen kann.
Sehr spannend sind auch die Klappmodi, die Apple implementiert hat. So kann man das iPhone Duo im „Zeltmodus“ betreiben, also wie einen Tischkalender oder Wecker aufstellen. Das ist nicht nur praktisch zum Schauen von Videos ohne zusätzlichen Ständer, sondern auch für den mitgelieferten Standby-Modus. Dieser ist nun auch verfügbar, wenn das iPhone Duo ohne Stromanschluss betrieben wird. Es ist außerdem möglich, das Gerät teilweise aufgeklappt und hochkant zu betreiben, auch da ist Standby möglich – oder man benutzt dies zur Herstellung eines 4K-Timelapse mit Dolby HDR ohne Stativ.
Apple nutzt zudem die Möglichkeiten der beiden Bildschirme. So kann man mit FaceTime im Duo-Modus nicht nur Kameras vorne und hinten nutzen, sondern den Kommunikationspartner auch auf dem zweiten Schirm anzeigen, sodass ihn auch umstehende Personen sehen können. Bei der Aufnahme von Fotos mit Kindern zeigt Apple Snoopy-Animationen, damit diese in die richtige Richtung schauen. Die Smart-Take-Funktion, die man ebenfalls im Aufstellmodus nutzen kann, nimmt erst auf, wenn alle Menschen vor der Kamera richtig stehen. Auch nützlich: Das iPhone Duo lässt sich im „Notebook-Modus“ teilaufgeklappt nutzen, dann sind etwa Kontrollinstrumente auf de