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heise+ | Opel Astra Electric als Sports Tourer im Test: Zu kurz gesprungen
Eine Modellpflege soll den Astra ertüchtigen. Er besser geworden, doch der große Schritt bleibt aus, und die Vorkonditionierung sollte besser nutzbar sein.
Bei Opel geht es in einer erfreulichen Angelegenheit gewissermaßen rückwärts, und die Marke ist daran nur zum Teil beteiligt. Als wir den Astra Electric 2023 das erste Mal in der Redaktion hatten, kostete er mindestens 42.000 Euro. Knapp drei Jahre später ist er ab 37.990 Euro zu haben, trotz Inflation. Als Kombi kostet er 1500 Euro mehr. Opel hat einen seiner Bestseller auf dem deutschen Markt ein wenig überarbeitet. Reicht das, um ihn gegen immer stärker aufspielende Konkurrenz attraktiv zu halten?
Zunächst einmal hat der Astra gerade als Kombi durchaus seine Qualitäten. Der Testwagen war sorgsam verarbeitet und angemessen hochwertig ausgekleidet. Ob die neue Front das Auto hübscher gemacht hat, mag unterschiedlich gesehen werden. Fest steht dagegen, dass das nun feiner auflösende Matrix-Licht die nächtliche Landstraßenfahrt nochmals angenehmer macht.
Opel verspricht, mit einer besonderen Polsterung das Steißbein gezielt zu entlasten. Unter uns: Die Sitze waren zuvor schon weit überdurchschnittlich bequem und sind es nach wie vor. Einen Unterschied wird manch ein Fahrer eventuell beim direkten Umstieg spüren, ich habe keinen feststellen können. Die fein regelbare Massage mit zahlreichen Programmen ist eine Wohltat und im Gegensatz zu dem, was viele Konkurrenten unter gleicher Bezeichnung offerieren, mehr als nur eine Spielerei. Leider hat Opel diese Funktion standardmäßig recht tief im Infotainment verbuddelt, bietet allerdings die Möglichkeit, sie auf die Oberfläche zu packen.
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