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Warhammer Age of Sigmar: Deathmaster – Düsteres Assassinen-Abenteuer
Auf der Messe konnten wir das 2D-Actionspiel von Dotemu erstmals ausprobieren. Warum uns das Schleichen stark an Assassin's Creed erinnert.
In den vergangenen Jahren hat es eine ganze Reihe an Warhammer-Adaptionen in Spieleform gegeben. Nicht alle davon waren richtig gut, aber im Großen und Ganzen können sich Fans nicht über eine mangelnde Auswahl an Games beklagen. Einer der kommenden Titel ist Warhammer Age of Sigmar: Deathmaster, ein Stealth-Action-Platformer in 2D-Optik. Um ganz weit auszuholen: Hier trifft das Franchise auf Assassin’s Creed.
Warhammer Age of Sigmar: Deathmaster ist ein 2D-Stealth-Action-Platformer. Das Spiel wird von Old Skull Games entwickelt und von Dotemu veröffentlicht. Spieler übernehmen die Rolle des Skaven-Assassinen Vihneek. Das Spiel soll 2027 für PC und Konsolen erscheinen.
Auf der gamescom konnte ich jüngst selbst Hand anlegen, um herauszufinden, ob das Projekt von Dotemu und Entwickler Old Skull Games überzeugt oder eher in den Schatten verschwindet. Das Spiel beginnt damit, dass ihr euch aus einem Berg voller Leichen erhebt. Rattenmensch Vihneek soll hier zusammen mit anderen verrotten, doch er hat andere Pläne. Es gelingt ihm, sich zu befreien und die übelriechende Grube hinter sich zu lassen.
Kletternd und schleichend bahnt er sich seine ersten Schritte auf dem Weg in die Freiheit, völlig unbewaffnet und wehrlos. Das Ganze erinnert ein wenig an die 2D-Assassin’s-Creed-Spiele. Lichtquellen verraten eure Position gegenüber Wachen, also solltet ihr sie möglichst umgehen - das gilt besonders zu Beginn als grundlegende Regel. Noch könnt ihr euch nämlich nicht wehren und wenn ihr einem Gegner in die Arme lauft, werdet ihr gnadenlos abgemurkst.
Entsprechend düster präsentiert sich Deathmaster auch in seiner schicken 2D-Darstellung. Je nach Standbild müsst ihr schon genau hinschauen, um Vihneek zu erkennen - ein gut umgesetzter Aspekt des Licht-und-Schatten-Spiels. Eure Flucht, bei der ihr nach kurzer Zeit auch mehrere Wachen um die Ecke bringt, bleibt indes nicht unbemerkt. Der Eshin-Clan beobachtet euer Vorgehen und heuert euch als Assassine an. Letztlich besteht euer Ziel darin - wie der Titel bereits andeutet -, zum ultimativen Deathmaster zu werden.
Das könnte alles in allem eine unterhaltsame und zugleich anspruchsvolle Reise werden. Wirklich viel konnte ich noch nicht spielen, nachdem ich mich dem Clan angeschlossen hatte, doch die ersten Momente des Spiels hinterlassen bereits einen vielversprechenden Eindruck. Das Schleichen - ob unter dem Boden, an der Decke oder an Wänden entlang - macht Spaß und ihr müsst genau schauen, wo und in welchen Momenten ihr euch durch die Umgebung bewegt. Ihr könnt Leichen und andere Objekte zur Ablenkung verwenden, Fallen stellen und mit der Zeit neue Fähigkeiten lernen.
Es geht darum, Schwachstellen zu erkennen und auszunutzen. Nur so sammelt ihr Erfahrung, erlangt neue Werkzeuge und optimiert euer listiges Vorgehen. Ich brauchte anfangs ein paar Minuten, um mich ins Spiel zu finden - was auch daran lag, dass die Figur zu Beginn wenig kann -, doch nachdem ich die Feinheiten lernte, klappte es schnell immer besser. Abhängig davon, wie sich die Herausforderungen präsentieren und ob ihr spannende neue Fähigkeiten und Werkzeuge bekommt, könnte das eine interessante Angelegenheit werden. Das lässt sich noch schwer umfassend beurteilen, dafür sind die ersten knapp 30 Minuten einfach zu wenig, aber Deathmaster könnte ein reizvoller Titel für euch werden, wenn ihr Stealth-Spiele mögt.