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He-Man and the Masters of the Universe: Dragon Pearl of Destruction überzeugt auch im Koop-Modus
Das Retro-Actionspiel fängt den Geist des 80er-Jahre-Cartoons perfekt ein. Wir haben uns auf der gamescom mit Teela durch die fiesen Gegnerscharen gekämpft.
Vergangenes Jahr spielte ich He-Man and the Masters of the Universe: Dragon Pearl of Destruction erstmals auf der gamescom. Zwischenzeitlich ist es leider noch nicht erschienen, also durfte ich vor wenigen Wochen in Köln ein weiteres Mal Hand anlegen. Und was soll ich sagen? Mein anfänglicher Eindruck von damals hat sich nicht wirklich geändert.
Ein klassisches Beat 'em up im Retro-Pixel-Look. Spieler kämpfen sich allein oder im Koop-Modus durch 2D-Level. Das Actionspiel soll Anfang 2027 für PC und Konsolen erscheinen.
Immerhin hatte ich so die Gelegenheit, meine Ehre zu retten. Während ich bei der vorherigen Messe alleine kurz vor dem Ende des ersten Levels scheiterte und ein “Game Over” kassierte, lief es diesmal zu zweit im Koop-Modus deutlich besser.
Als He-Man und Captain of the Royal Guard Teela nahmen wir alle Feinde auseinander, die sich uns in den Weg stellten. Fern- und Nahkämpfer hatten uns wenig entgegenzusetzen, wenngleich ihr auch im Koop-Modus nicht nachlässig sein solltet. Ein paar Mal nicht aufgepasst, schon habt ihr einige Treffer eingesteckt, die eure Gesundheit ordentlich nach unten drücken. Ansonsten springt und blockt ihr, führt leichte und schwere Angriffe aus. Spezialattacken ergänzen das Repertoire, sodass ihr insgesamt so einige Möglichkeiten habt, um euch mit einzelnen Feinden oder mehreren auf einmal zu befassen.
Im Großen und Ganzen ist das Tempo von He-Man and the Masters of the Universe: Dragon Pearl of Destruction weiterhin eher gemächlich. Das klingt vielleicht nach einem Spaziergang, allerdings findet ihr nicht alle paar Schritte Nahrung, um eure Gesundheit wieder auf Vordermann zu bringen. Unachtsamkeit kann schnell zum Ende führen, andererseits belohnt euch das Spiel mit einem befriedigenden Gefühl, wenn ihr euch gut positioniert, effektiv zuschlagt und eure Gegner zügig erledigt. Mit ausreichend Drachenperlen löst ihr besonders mächtige Attacken aus. Dann taucht etwa Granamyr auf und heizt allen Feinden ordentlich ein, die gerade auf dem Bildschirm zu sehen sind - das ist natürlich bei größeren Gegnermengen oder in brenzligen Situationen besonders hilfreich.
Im zweiten Level, den wir spielten, ging es dann im Grunde genauso weiter. Ihr lauft von links nach rechts bis zum Ende des Abschnitts und knüppelt unterwegs alles nieder. Hier konnte ich aber wenigstens noch stellenweise auf Battle Cat reiten und von ihrem Rücken aus Angriffe ausführen.
Optisch lieferte das Retro-Abenteuer dabei erneut eine überzeugende Vorstellung ab. Der Pixel-Look orientiert sich am ursprünglichen Cartoon aus den 80er-Jahren, sieht schick animiert und detailliert gestaltet aus - für Fans ist das ein echter Augenschmaus.
Letztlich wird sich aber im fertigen Spiel zeigen müssen, ob der Titel spielerisch durch die Bank weg so sehr überzeugt wie mit seiner Optik. Vergleicht ihr diese mit dem Ursprungsmaterial, seht ihr, dass die Macher hier wirklich auf eine liebevolle, detailgetreue Umsetzung hingearbeitet haben. Von der technischen Seite aus gesehen bietet man also Fan-Service pur. Die Klopperei macht definitiv Spaß, doch ihr müsst auch dieses Genre und/oder He-Man mögen, um euch vollends dafür begeistern zu können. Erscheinen soll He-Man and the Masters of the Universe: Dragon Pearl of Destruction Anfang 2027 für PC und Konsolen. Erst das fertige Spiel wird zeigen, ob das Gameplay über 13 Levels hinweg trägt und ob es ausreichend Abwechslung gibt.