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Join the Dominion: StarCraft kehrt als düsterer Shooter zurück
Ein neues Spiel soll eine alte Marke wiederbeleben. Zur BlizzCon 2026 wies Blizzard diese Rolle „StarCraft“ zu. Der Titel wird ein Open-World-Shooter mit, das legt der erste Trailer nahe, zynischem Einschlag. Zumindest in ferner Zukunft.
„Join the Dominion“ wirbt Blizzard. Und genau darum geht es im ersten Trailer: Gezeigt wird, wie einer von tausenden Rekruten in den Streitkräften des terranischen Imperiums beitritt, zur Kampfmaschine ausgebildet und ausgerüstet wird – und als Marine seinen ersten Einsatz erlebt. „Ihr werdet Helden“, kommentiert das Dominion in der Sprecherrolle, während ein Techniker gleichgültig die Rüstungen vom Einsatz und den Resten ihrer Besitzer säubert. Menschen sind im Krieg Verschleißartikel, und das unterstreicht der Trailer durch den Kontrast von Glorifizierung und Realität.
Genau diesen Vibe vermittelt auch die Webseite. Dominion-Propaganda bewirbt dort Opferbereitschaft und den Einsatz des eigenen Lebens in einem scheinbar düsteren Überlebenskampf. „Trage ihre Stärke weiter. Um jeden Preis“, heißt es dort. Wenn das den Ton für das Spiel setzt, wird StarCraft ein eher düsterer Titel mit kritischem Unterton.
Mehr Informationen zum eigentlichen Spiel gab es kaum. Wichtig für Fans immerhin: StarCraft bekommt den lang ersehnten Shooter. Versuche gab es zu Hochzeiten der Marke um die Jahrtausendwende, StarCraft: Ghost wurde allerdings nie veröffentlicht. Gebaut wird ein Open-World-Spiel, das Spieler in einen „interstellaren Krieg“ schickt. Vielversprechend ist die Personalie. Wie zuvor in der Gerüchteküche zu hören war, ist Dan Hay für das Spiel verantwortlich. Hay hatte zuvor bei Ubisoft als Executive Producer an Far Cry 3 und Far Cry 4 gearbeitet – was auch Ton und Aufbau des Videos erklärt. Beide Shooter bedienen sich ähnlicher Techniken.
Einen Shooter zu bekommen heißt jedoch noch nicht ihn zu haben. Erscheinen soll StarCraft erst 2030, keine Verschiebungen vorausgesetzt. Die frühe Ankündigung dürfte insofern auch dazu dienen, ein Lebenszeichen bei Blizzard und für Xbox zu setzen, wo auf diese Weise nach der Umstrukturierung der Sparte demonstriert werden kann, dass trotz Schrumpfkur weiterhin genug Spiele produziert werden können.
Die Redaktion dankt ComputerBase-Leser „Chismon“ für den Hinweis zu dieser Meldung!