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WarCraft 3 Reforged: Update 3.0 streicht den LAN-Modus und erzwingt Always-on für Einzelspieler
Zwar lieferte Blizzard auf der Hausmesse eine frische Kampagne, doch der plötzliche Online-Zwang sorgt in der Strategie-Community für großen Unmut.
Am Wochenende veröffentlichte Blizzard während der BlizzCon mit "Königreich der Verlassenen" (Forsaken Kingdom) eine brandneue Kampagne für WarCraft 3 Reforged.
Damit einher ging der Release von Update 3.0 für das Strategiespiel, wenngleich nicht alle Änderungen in der Community auf Begeisterung stoßen.
Besonders die Tatsache, dass nun selbst der Singleplayer-Modus eine permanente Internetverbindung voraussetzt, sorgt für Unmut. Darüber hinaus wurde der LAN-Modus komplett aus dem Spiel gestrichen. Die offiziellen Patch Notes liefern auch keine Erklärung dafür.
WarCraft 3 Reforged erschien ursprünglich Anfang 2020 und erntete aufgrund fehlender Features und technischer Mängel massive Kritik. Das Vertrauen der Community in die Pflege des Strategie-Klassikers ist seitdem stark vorbelastet, besserte sich aber über die Jahre hinweg.
Es gibt jedoch nach wie vor einen alten Legacy-Client für WarCraft 3, der laut Blizzard weiter LAN-Support und Offline-Play bietet. Ihr bekommt ihn automatisch mitgeliefert, wenn ihr WarCraft 3 Reforged habt oder kauft. Auf dieser Seite erklärt Blizzard, wie ihr den Legacy-Client installiert.
Ein Always-on-Zwang bei Videospielen ist schon seit vielen Jahren immer wieder ein Kritikpunkt vieler Spielerinnen und Spieler, erst recht bei Singleplayer-Titeln oder -Modi. Schließlich ist längst noch nicht überall schnelles und zuverlässiges Internet vorhanden ist.
Demgegenüber stehen willkommene Neuerungen wie ein frischer Grafikmodus oder die Erhöhung des Limits für gleichzeitig ausgewählte Einheiten von zwölf auf 24. Angesichts der erwähnten Punkte bleibt dennoch ein etwas bitterer Nachgeschmack.