// STADT-BREMERHAVEN — MOBILE & WEB
Apple Home: KI-Funktionen für Kameras kosten bis zu 60 Euro im Monat
von Carsten Knobloch
15. Sep. 2026 |
13
Mit der Veröffentlichung von iOS 27 spendiert Apple seiner Home-App neue Funktionen auf Basis von Apple Intelligence, bittet dafür aber kräftig zur Kasse. Wer die neuen KI-Features für HomeKit Secure Video nutzen möchte, muss künftig spürbar tiefer in die Tasche greifen.
Zu den Neuerungen gehören KI-gestützte Zusammenfassungen, die kurze Textbeschreibungen liefern, was oder wer vor der Linse zu sehen war. Wichtig zu wissen erst einmal: Das ist Teil von Apple Intelligence, ist also nicht in der deutschen Sprachversion verfügbar, wohl aber, wenn man mit US?Spracheinstellungen unterwegs ist. Dann kann man das auch bei uns nutzen.
Dazu gesellen sich eine gezielte Videosuche sowie die Möglichkeit, Aufnahmen mehrerer Kameras nahtlos zu einem gemeinsamen Clip zusammenzuschneiden. Bislang reichte für HomeKit Secure Video der kleinste iCloud-Plus-Plan mit 50 GB im Monat für eine einzelne Kamera.
Für die neuen Apple-Intelligence-Funktionen gelten allerdings andere Spielregeln:
- Eine Kamera: Erfordert mindestens den 2-TB-Tarif
- Zwei Kameras: Setzt bereits das 6-TB-Abo für 30 Euro im Monat voraus.
- Bis zu fünf Kameras: Schlägt mit dem 12-TB-Tarif für 59,99 Euro monatlich zu Buche.
Ob sich künftig mehr als fünf Kameras mit den KI-Funktionen verknüpfen lassen, ist derzeit noch unklar. Die Videoaufnahmen selbst belasten wie gewohnt nicht das eigentliche Speicherkontingent des iCloud-Accounts. Wichtig zu wissen ist: Es geht nicht um das reine Aufzeichnen, da könnt ihr auch weiterhin 5 Cams in euer 2-TB-Abo pressen, es geht wirklich nur um die KI-Funktionen. Nutzer der Betaversion sind aktuell natürlich geschockt, denn in der iOS-27-Beta waren halt alle Funktionen für 5 Kameras freigeschaltet, selbst im 2-TB-Abo.
Heißt also: An den bisherigen Funktionen und Abos von HomeKit Secure Video ändert sich nichts, bestehende Setups laufen unverändert weiter. Zudem bringt das System-Update unter der Haube Optimierungen bei Tempo und Zuverlässigkeit sowie offizielle Unterstützung für 4K-Auflösung mit. Dennoch: Wer sein Zuhause flächendeckend mit den smarten Video-Zusammenfassungen ausstatten will, landet schnell bei stolzen Summen. Alternativ muss man halt schauen, was woanders geboten wird, beispielsweise bei eufy, Reolink, eingebundenen Cams in Home Assistant und und und.
Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Kauft ihr darüber ein, erhalten wir eine kleine Provision - ohne Aufpreis für euch und ohne Einfluss auf unsere redaktionelle Meinung.