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PS6: Neuer Leak enthüllt hohe Produktionskosten von fast 1.000 Dollar pro Konsole
Die anhaltende Hardware-Krise treibt die Materialkosten für Sonys nächste Generation massiv in die Höhe. Hardware-Experten raten dennoch strikt von einer Verschiebung ab.
Dass die Hardware-Preise seit geraumer Zeit explodieren, ist kein Geheimnis. Es könnte noch eine ganze Weile so weitergehen und auch die nächste Konsolengeneration treffen. Die Auswirkungen zeigen sich schon heute.
Nachdem zuletzt Microsoft die Xbox Series X deutlich verteuert hat und der Preis der Steam Machine höher als erhofft ausfällt, wird wohl auch die PlayStation 6 nicht günstig.
Hardware-Insider KeplerL2 schätzt, dass die reinen Herstellungskosten der PS6 derzeit bei etwa 960 US-Dollar liegen könnten.
Vielleicht erinnert ihr euch: Anfang des Jahres ging er noch von Materialkosten in Höhe von 760 US-Dollar aus und zeigte sich optimistisch, dass die Konsole zu einem subventionierten Preis von 699 US-Dollar auf den Markt kommen könnte.
Das Problem ist jedoch, dass die Preise nicht sinken. Und das zeigt sich in der aktualisierten Prognose von KeplerL2. Alleine in den vergangenen drei Monaten seien die Kosten für die Bauteile um über 200 US-Dollar in die Höhe geschnellt.
Demnach würde die Fertigung einer Konsole für Sony derzeit mit knapp 1.000 Dollar zu Buche schlagen, wobei weitere Ausgaben – zum Beispiel für Versand, Lagerung, Marketing und andere Dinge – noch gar nicht mit eingerechnet sind.
Die sogenannten BOM-Kosten (Bill of Materials) umfassen lediglich die nackten Bauteile und die Fertigung. Zuzüglich Forschung, Marketing, Logistik und der Marge für den Einzelhandel müsste eine PS6 mit 1.000 Dollar Materialkosten eigentlich weit über 1.200 Euro im Laden kosten, sofern Sony die Hardware nicht mit gigantischen finanziellen Verlusten massiv subventioniert.
Das Schlimme ist, dass es nicht besser wird. Microsoft hat im Zuge der Xbox-Preiserhöhung verlauten lassen, dass mit weiteren Kostensteigerungen zu rechnen ist.
Würde es sich also vielleicht lohnen, die Next-Gen-Konsolen zu verschieben? Aus Kostensicht vielleicht ja, doch KeplerL2 glaubt, dass Sony am ursprünglichen Plan festhalten sollte.