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Diablo 5 schafft Städte und Safe-Zones ab: Diesmal seid ihr selbst der sichere Hafen
Weil Diablo bereits gewonnen hat, existieren in Sanctuary keine sicheren Städte mehr. Stattdessen zieht ihr mit einer wachsenden Karawane durch die Welt.
Wer in Diablo bislang genug von Dämonen, Leichen und herumliegenden Körperteilen hatte, konnte sich wenigstens in eine Stadt zurückziehen, seine Taschen leeren und beim Schmied vorbeischauen. Diablo 5 nimmt euch selbst diesen kleinen Luxus. Weil Sanctuary praktisch am Ende ist, gibt es im nächsten Teil keine klassischen Städte oder dauerhaft sicheren Zonen mehr.
Denn in Diablo 5 hat Diablo bereits gesiegt, die alten Helden sind verschwunden und von der Menschheit ist nicht mehr viel übrig. Sichere Städte, in die ihr euch jederzeit zurückziehen und shoppen könnt, würden zu diesem Szenario kaum passen. Blizzard verzichtet deshalb bewusst auf die klassischen Rückzugsorte.
Executive Producer Matt Zitterman erklärte auf der BlizzCon 2026, wie Blizzard dieses Problem löst: Wenn es keine sicheren Städte mehr gibt, müsst ihr die Sicherheit eben selbst mitbringen. Ihr reist gemeinsam mit einer Gruppe Überlebender durch Sanctuary, die im Laufe der Kampagne zu einer mobilen Gemeinschaft heranwächst.
Das Herzstück ist eure Karawane. Unterwegs schließen sich euch weitere Überlebende an, darunter Händler, Handwerker und Gefährten. Was früher über mehrere Städte verteilt war, reist in Diablo 5 also mit euch durch die Welt. Für Reparaturen, Einkäufe oder andere Dienste müsst ihr nicht mehr regelmäßig in einen festen Hub zurückkehren.
Blizzard will damit zugleich erreichen, dass die Mitglieder eurer Karawane mehr sind als bloße Dienstleister. Senior Production Director Tiffany Wat verwies während der Präsentation darauf, dass frühere Diablo-Spiele in fast jeder neuen Stadt einen weiteren Schmied, Händler oder Handwerker bereithielten. In Diablo 5 sind Überlebende dagegen selten. Wer sich eurer Karawane anschließt, soll deshalb stärker als eigene Figur wahrgenommen werden und nicht nur als nächste Anlaufstelle für Reparaturen oder Einkäufe.
Die Karawane ist nicht die einzige Abkehr von Diablo 4. Blizzard löst auch Sanctuary wieder stärker aus seinem festen Korsett. Neben den Dungeons sollen diesmal auch Teile der Oberwelt prozedural erzeugt werden. Die Spielwelt soll dadurch weniger vorhersehbar sein und bei der Erkundung wieder stärker für Überraschungen sorgen.
Bis wir ausprobieren können, wie gut das alles funktioniert, dauert es allerdings noch eine Weile. Diablo 5 soll erst im Frühjahr 2029 erscheinen. Die Handlung spielt rund 100 Jahre nach Diablo 4, außerdem verspricht Blizzard mehr spielbare Klassen als in jedem bisherigen Teil. Bestätigt sind bislang der Dämonenjäger, der Mönch und der neue Seuchenritter.