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Fable soll beim Finale nicht patzen: Playground verspricht ein Ende mit Gewicht
Playground Games investiert extra viel Arbeit in das Finale von Fable. Die letzte Entscheidung soll euch einiges abverlangen.
Für viele Fans ist Fable 2 bis heute der beste Teil der Reihe. Sein Finale ist dagegen eher berüchtigt als berühmt und wer keine Spoiler zu einem inzwischen 18 Jahre alten Rollenspiel möchte, sollte den nächsten Absatz überspringen.
Nachdem ihr Lucien praktisch durch das gesamte Spiel verfolgt habt und seinetwegen einiges durchmachen musstet, fällt die finale Konfrontation erstaunlich unbefriedigend und knapp aus. Ihr benutzt eine Spieluhr, nehmt Lucien damit seine Macht und könnt ihn anschließend mit einem einzigen Treffer erledigen. Mehr Antiklimax geht kaum. Beim neuen Fable will Playground Games deshalb gerade beim Ende nichts dem Zufall überlassen.
„Am wichtigsten ist, dass wir das Finale hinbekommen“, sagt Game Director Ralph Fulton im Gespräch mit dem Guardian. Das sei keineswegs selbstverständlich. „Es ist leicht, sich Statistiken anzusehen, laut denen 100 Prozent der Leute ein Spiel anfangen, aber nur 25 Prozent es beenden, und dann zu entscheiden, nicht allzu viel in das Finale zu investieren.“ Playground habe genau das nicht getan: „Wir haben hier unerbittlich nach Qualität gestrebt.“
Bis dahin möchte euch Fable möglichst viel Freiheit lassen. Die Haupthandlung soll euch zuvor bewusst viel Luft lassen, damit ihr Albion erkunden, Unsinn anstellen und eigene Entscheidungen treffen könnt. Erst im Finale nimmt euch Fable stärker an die Hand. Laut Fulton ist es der einzige Abschnitt, in dem ihr fest an die Geschichte gebunden seid. Und genau dort soll das Spiel liefern: „Am wichtigsten ist, dass wir beim Finale eine saubere Landung hinlegen“, sagt Fulton.
Dort wartet eine Entscheidung, die laut Fulton ganz in der Tradition von Fable stehen soll. Das Ende „fordert euch wirklich dazu heraus, darüber nachzudenken, wer ihr seid“. Gleichzeitig soll der gewünschte Ausgang einen „echten persönlichen Preis“ haben, den ihr gegen die möglichen Folgen abwägen müsst.
Wie diese Entscheidung konkret aussieht, verrät Fulton noch nicht. Damit knüpft Playground zumindest konzeptionell an die früheren Teile an, in denen moralische Entscheidungen und ihre Konsequenzen eine zentrale Rolle spielten. Wie stark das neue Fable dabei auf eure Taten reagiert und ob Entscheidungen aus dem restlichen Spiel das Finale verändern, lässt Fulton ebenfalls noch offen.
Bis dahin bleibt den Fans nur die Hoffnung, dass Fulton mit seinem Versprechen recht behält. Ob Playground beim Finale tatsächlich liefert, zeigt sich im Februar 2027, wenn Fable für PC, Xbox Series X/S und PlayStation 5 erscheint.