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Zuckerberg gegen gemeinsame Verlangsamung der KI-Entwicklung
(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com
In der laufenden Debatte um eine Verlangsamung der KI-Entwicklung hat sich Mark Zuckerberg (Meta) gegen Anthropic und viele Branchengrößen gestellt und auf X verlautbart, ein kollektives Bremsen der Entwicklung sei der falsche Weg.
Ohne Anthropic-CEO Dario Amodei direkt anzusprechen, meinte Zuckerberg, dass führende KI-Labore sich stärker auf die Sicherheit als auf die Verbesserung ihrer Technologie konzentrieren sollten. Eine industrieweite Vereinbarung zur Drosselung des Entwicklungstempos sei der falsche Ansatz. “Jedes Forschungslabor hat die Verantwortung und den Anreiz, mit dem Tempo voranzukommen, das für ein sicheres Training seiner Modelle erforderlich ist”, schrieb Zuckerberg. “Meta hat sich dazu verpflichtet, und andere Forschungslabore können dies ebenfalls tun.” Dabei erkennt Zuckerberg die Risiken der KI-Entwicklung an, sagt aber, die Unternehmen hätten bereits einen Anreiz, die Sicherheit ihrer Nutzer zu gewährleisten, und könnten den Fortschritt von selbst verlangsamen, sofern das nötig sei. So habe Meta das Release seines KI-Agenten Muse verschoben. “Wir haben nicht von anderen verlangt, dass sie dies tun, bevor wir es selbst tun”, sagte Zuckerberg. “Wir haben es einfach im Rahmen unserer täglichen Arbeit umgesetzt, weil es ganz klar das Richtige für die Menschen und für uns war.”
Die Debatte über das Tempo und die potenziellen Gefahren der KI-Entwicklung hat die Tech-Branche in den letzten Tagen erfasst, angeheizt durch den Rücktritt eines Forschers bei Anthropic in der vergangenen Woche, der warnte, KI-Unternehmen würden “mit unserem Leben spielen”. Dario Amodei äußerte sich daraufhin zu einer Verlangsamung, und ihm schlossen sich Sam Altman, der Geschäftsführer von OpenAI, Elon Musk, dessen Raketenunternehmen SpaceX die Ausgaben für KI hochgefahren hat, sowie Demis Hassabis, der Vorsitzende von Google DeepMind, an.
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