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Jump Space: Eines der besten Koop-Spiele auf Steam geht morgen ins kostenlose Wochenende
Pünktlich zum Early-Access-Jubiläum spendiert Keepsake Games seinem genialen Sci-Fi-Looter-Shooter ein Gratis-Event inklusive sattem Rabatt.
Heute ist das vielleicht nicht mehr so einfach nachzuvollziehen, aber wenn man Anfang der Neunziger mit Videospielen angefangen hat, wirkt Jump Spaces Konzept wirklich magisch: Als Mitglied einer vierköpfigen Crew bedient ihr ein Raumschiff in sich dynamisch neu verteilenden Rollen. Einer fliegt, die andere ballert im Geschützturm auf Jäger, während ein Dritter auf der Außenhülle des wilde Pirouetten drehenden Raumers Reparaturen durchführt und sich Nummer vier mit der Waffe im Anschlag durch die Schwerelosigkeit in Richtung einer Raumstation katapultiert. Für jemanden wie mich, ist das schon nah am Traumspiel meiner Jugend.
Jump Space ist ein kooperativer Sci-Fi-Looter-Shooter von Keepsake Games für bis zu vier Spieler. Die Crew übernimmt dynamische Rollen in einem Raumschiff, von der Steuerung bis zu Außeneinsätzen. Der Titel befindet sich aktuell im Early Access auf Steam.
Umso beachtlicher, dass Jump Space in all seiner Pracht von gerade einmal 14 Leuten entwickelt wird, die allerdings auf jahrzehntelange Branchenerfahrung bei unter anderem Starbreeze, Dice und Hazelight zurückblicken können. Wie zur Versicherung, dass dieses weit vorangeschrittene Early-Access-Spiel auch wirklich Realität ist, gibt es zum einjährigen Jubiläum vom morgigen Donnerstag, den 17.09. bis Montag, den 21.09. ein kostenloses Wochenende zusammen mit einem 40-prozentigen Rabatt.
Das Team von Keepsake Games hofft, durch die Aktion die Marke von einer Millionen Verkäufe zu knacken. Aktuell liege man laut Game Director Filip Coulianos bei etwa 900.000 Einheiten. Von einem “Indie-Geheimtipp” kann man längst nicht mehr sprechen.
Und warum auch: Als ich Anfang der Woche eine ausgedehnte Session mit Coulianos zocke, wird mir wieder klar, wie beeindruckend dieses Spiel eigentlich ist. Ich muss sagen, seit ich Jump Space das letzte mal spielte, hat sich einiges getan. Vor allem, so fasst es Coulianos zusammen, hat man die gesamte Struktur von einem Roguelite, das auf mehrere Durchläufe angelegt war, in Richtung eines “Looter-Shooters” umgebaut, in dem man lange an seinem perfekten Raumschiff und Loadout basteln kann und vor einer Mission auch den Schwierigkeitsgrad für bessere Belohnungen nach oben schrauben darf. Dementsprechend fühlte ich mich bei meinem Wiedersehen mit dem Titel zu Beginn ein wenig überfordert.
Der motivierende Kern ist aber immer noch derselbe: Wählt an der Galaxiekarte eine Mission, die euch in einen Sektor des Weltraum bringt, dessen Ziel am Schluss etwa die Bergung eines abgestürzten Frachtschiffes steht. Euren Weg dorthin legt ihr neuerdings etwas strategischer fest als damals noch. Durch das Absolvieren bestimmter Ziele in gewissen Sektoren drückt ihr den Bedrohungslevel an der Endstation deutlich, wodurch die finale Mission letztlich einfacher ausfällt. Plant euren Kurs von Sprungpunkt zu Sprungpunkt also mit Bedacht! Ob ihr ein unbekanntes Signal ansteuert, einen feindlichen Außenposten angeht, oder einen versteckten Loot-Container suchen wollt, gestaltet den Weg zum Ziel natürlich unterschiedlich.
An einigen Sprungpunkten findet ihr eventuell sogar eine neue Schiffshülle. Wer mag, kann aber selbstverständlich auch den direktesten Weg zum Missionsziel einschlagen – nur muss man sich dann auf maximalen Widerstand einstellen. Die Missionen selbst beinhalten dann wieder eine Menge Schießen, Per-Jetpack-durch-den-Weltraum-düsen, Dogfights und das Instandsetzen zerstörter Anlagen. Nett: Wer Loot findet, den ein Mitspielender für sich beansprucht, darf ihn scannen und in seiner Session gegen ein paar Rohstoffe nachbauen.
So gut wie jede der Teilmissionen, die ich am Montag zockte, machte Spaß und zog die Spannungsschraube angenehm an. Der Vibe, zusammen eine gewaltige Aufgabe zu bewältigen, ist Jump Spaces größter Trumpf und das schwerkraftverdrehende Spielgefühl, das sich im Weltraum ergib