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Monster Hunter Wilds: Capcom streicht umstrittene Mikrotransaktion ersatzlos
Ab Dezember fliegen die kostenpflichtigen Edit Vouchers für Jäger und Palicos aus den Stores. Künftig wird die optische Anpassung eurer Figuren komplett gratis.
Die wohl dreisteste Mikrotransaktion in Monster Hunter Wilds gehört bald der Vergangenheit an. Schon in Kürze könnt ihr eure Jäger und die katzenhaften Palicos jederzeit und beliebig oft anpassen.
Publisher Capcom hat sich offiziell von den umstrittenen Edit Vouchers verabschiedet. Ab dem 3. Dezember fliegen die Gutscheine aus allen digitalen Stores. Stattdessen erhalten alle Spieler kostenlos jeweils 10 Character Edit Vouchers und 10 Palico Edit Vouchers.
Diese Gratis-Gutscheine sollen euch die Zeit bis zum Release von Monster Hunter Wilds: Ascendance im nächsten Jahr überbrücken. Sobald die Erweiterung erscheint, können "alle Spieler das Aussehen ihres Jägers und Palicos beliebig oft, kostenlos und ohne einen Character Edit Voucher umgestalten". Ihr müsst euch Ascendance dafür übrigens nicht einmal kaufen. Auch ohne die Erweiterung dürft ihr euren Charakteren künftig bis zum Abwinken einen neuen Look verpassen.
Monster Hunter Wilds: Ascendance ist die erste große Erweiterung für das Action-RPG, die 2027 erscheint. Ähnlich wie "Iceborne" oder "Sunbreak" in früheren Serienteilen, dürfte sie massive neue Gebiete, Monster und einen komplett neuen Endgame-Rang ins Spiel bringen.
Ein kleiner Wermutstropfen für alle, die bereits echtes Geld in die optische Anpassung ihrer Bestienjäger gesteckt haben: Es gibt keine Rückerstattung. Stattdessen spendiert euch Capcom ein In-Game-Pendant-Set "als Zeichen unserer Wertschätzung". Das sogenannte "Special Thank-You Pendant Set" enthält die Anhänger Heavenly Hog und Beelzeboar. Auch dieses Paket könnt ihr euch ab dem 3. Dezember sichern. Ehrlich, diese Reihe hat einfach die besten Monsternamen.
"Die oben genannten Anhänger werden zu einem späteren Zeitpunkt möglicherweise separat erhältlich sein", erklärte Capcom in der entsprechenden Ankündigung.
Monster Hunter Wilds legte zum Launch zwar einen fulminanten Start hin, verlor im vergangenen Jahr jedoch ordentlich an Puste. Daran trägt vor allem die fragwürdige PC-Performance eine Mitschuld.
Das Spiel verkauft sich regelmäßig schlechter als seine älteren Geschwister. Man muss Capcom allerdings zugutehalten, dass sie gezielte Maßnahmen ergreifen, um die Lücke zwischen Wilds und World zu schließen. Der Publisher hoffte zuletzt, dass eine Preissenkung, eine umfangreiche Demo und die anstehende Erweiterung im nächsten Jahr dabei helfen, zu den gigantischen Hits der Vergangenheit aufzuschließen. Der Switch-2-Port von Monster Hunter Wilds dürfte im Dezember ebenfalls neuen Schwung in die Sache bringen – genau wie die willkommenen Quality-of-Life-Updates, die wir in letzter Zeit spendiert bekamen.