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Für Intel Nova Lake: Z990-Mainboards von ASRock benannt und verschickt
Dass sich die neue CPU-Generation Intel Nova Lake dem Marktstart nähert, zeigt sich in diesen Tagen in vielfältiger Form. Während kürzlich ein erstes Notebook mit potenziellem Nova-Lake-Chip in einer Datenbank auftauchte, sind es nun die für die Desktop-Version bestimmten Z990‑Mainboards. Sechs Modelle von ASRock wurden benannt.
Entdeckt wurden sie von Club386 in der für derlei Informationen berüchtigten Datenbank von NBD Data. Dort finden sich mit dem Suchbegriff „Z990“ die besagten Einträge, die den Versand der nachfolgend aufgeführten ASRock-Mainboards mit Z990-Chipsatz belegen.
Ganz frisch sind diese Informationen aber nicht, denn laut Versanddatum wurden diese Mainboards respektive Platinen schon Ende Juli ausgeliefert. Der Marktstart für Nova Lake wird für Anfang 2027 erwartet. Neben den Chipsätzen ist auch der Sockel mit dem LGA1954 ein neuer.
Überwiegend sind das Namen, die angesichts der direkten Vorgänger mit Z890-Chipsatz durchaus zu erwarten waren. Ungewohnt ist nur die Challenger-Serie an dieser Stelle, denn diese hat ASRock bisher bei den kleineren Intel-Chipsätzen (B860) eingesetzt. Zusammen mit dem Z990 Pro RS dürften diese die unteren Preisklassen bedienen, während Z990 Steel Legend und insbesondere Z990 Taichi zu den teuren Modellen zählen werden.
Es ist stark davon auszugehen, dass die Einträge aber noch nicht das komplette Z990-Lineup von ASRock für Intel Nova Lake‑S darstellen. Beispielsweise fehlen noch Modelle der Produktfamilie Phantom Gaming, die es beim Vorgänger in größerer Anzahl gab.
Auf der Computex hatte Gigabyte bereits den Prototypen eines Z990-Mainboards für Intel Nova Lake gezeigt, der sich im Nachgang als Vorlage für das kommende Gigabyte Aorus Z990 Pro entpuppte.
Abzuwarten bleibt, ob es bei den Z990-Boards eine aktive Kühlung zu sehen geben wird – sprich den Einsatz eines Chipsatzlüfters. In diese Richtung gab es Hinweise im vergangenen Juni, als erste Angaben zu Größe und Leistungsaufnahme des Z990-Chipsatzes gemacht wurden. Demnach soll der Z990 fast ein Drittel mehr Strom als der Z890 benötigen. Von 7,9 Watt in der Basis und einer Spitzenlast von 14 Watt war die Rede.
Bereits sehr früh waren ausführliche Eckdaten zu Intels neuer Chipsatzgeneration durchgesickert, die ein detailliertes Bild über die Unterschiede zu den Vorgängern liefern. Der Z990 unterscheidet sich demnach fast ausschließlich darin, dass er die Hälfte der 24 PCIe-Lanes nun mit PCIe 5.0 ausliefert. Die schnelle Schnittstelle gibt es mit der 900-Serie erstmals nativ, während es sie zuvor nur über die CPU gab.