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LG UltraGear Evo: Drei mal 5K2K, drei völlig verschiedene Panels
LG hatte die neue UltraGear-evo-Serie bereits zur CES 2026 angekündigt, nun sind die drei UltraGear-Evo-Modelle in Deutschland gelistet und teils auch im Handel verfügbar. Neben dem 39-Zoll-OLED-Monitor 39GX950B gehören dazu der 52 Zoll große 52G930B und der 27GM950B, alle drei mit 5K2K-Auflösung.
Im Januar standen vordergründig die Eckdaten der neuen UltraGear-Evo-Serie im Vordergrund: hohe Auflösungen, schnelle Bildwiederholraten und bei zwei Modellen KI-Funktionen zur Bildaufbereitung. Die mittlerweile veröffentlichten Produktseiten liefern zusätzliche technische Angaben, die eine genauere Einordnung erlauben. Auffällig bleibt, dass LG bei jedem Monitor eine unterschiedliche Display-Technik einsetzt, obwohl alle Geräte unter der neuen UltraGear-Evo-Reihe laufen. Eine Besonderheit bleibt die monitorinterne Bildaufbereitung, zumindest bei zwei von drei Modellen, denn auch hier gibt es Unterschiede innerhalb der Serie.
Beim 39GX950B und 27GM950B ist die Bildaufbereitung nicht allein Sache des PCs oder der Konsole. Stattdessen übernimmt der Monitor selbst einen Teil der Verarbeitung. LG spricht dabei von sogenannter „AI Scene Optimization“,“ AI Sound“ und einer KI-gestützten Bildaufbereitung.
Die „AI Scene Optimization“ soll erkennen, welche Art von Inhalt gerade dargestellt wird. Je nach Szene passt der Monitor Bildeinstellungen wie Farbtemperatur, Schärfe und Farboptimierung automatisch an. LG nennt dafür Modi wie Office, Animation, Movie, Game und Sport. In der Praxis zielt die Funktion also weniger auf klassische Gaming-Optionen wie Overdrive oder variable Bildwiederholraten, sondern auf eine automatische Anpassung der Darstellung an den Inhalt. Das könnte vor allem dann relevant sein, wenn der Monitor nicht nur für Spiele, sondern auch für Videos oder die Arbeit genutzt wird.
Die KI-Bildaufbereitung kann durch die hohen Auflösungen der Monitor-Serie zum Thema werden. Nicht jeder Inhalt liegt nativ in 5K vor, und auch Spiele werden häufig mit geringerer interner Auflösung berechnet. LG bewirbt die Funktion daher als Möglichkeit, Inhalte direkt im Monitor aufzuwerten. Das ersetzt kein natives Rendering in voller Auflösung, kann aber gerade bei Videoquellen, Konsolen oder weniger anspruchsvollen Zuspielern eine Rolle spielen. Für PC-Spieler bleibt entscheidend, dass die eigentliche Renderlast weiterhin von der Grafikkarte abhängt. Der Monitor kann ein niedriger aufgelöstes Signal aufbereiten, er macht daraus aber keine zusätzliche native Detailinformation.
Eine weitere KI-Funktion ist „AI Sound“. LG beschreibt die Funktion als Audioaufbereitung, bei der Stimmen, Effekte und Hintergrundgeräusche voneinander getrennt und an das Spielgeschehen angepasst werden sollen. Daraus soll ein virtuelles 7.1.2-Kanal-Erlebnis entstehen. Um diese Funktion abseits der integrierten Lautsprecher zu nutzen, müsste das Audioausgabegerät der Wahl allerdings mit dem Monitor verbunden sein.
Der 39GX950B ist das OLED-Modell der Serie. Das gekrümmte 39-Zoll-Display löst mit 5.120 × 2.160 Pixeln auf und nutzt das 21:9-Format. LG nennt eine Pixeldichte von 143 ppi sowie eine Krümmung von 1.500R. Das Panel basiert auf Tandem OLED der vierten Generation und soll eine Spitzenhelligkeit von 1.500 cd/m² erreichen. Für HDR wird VESA DisplayHDR True Black 500 genannt, der DCI-P3-Farbraum soll zu 99,5 Prozent abgedeckt werden.
Beim Gaming unterstützt der Monitor einen Dual-Mode. In nativer 5K2K-Auflösung sind bis zu 165 Hz möglich, bei reduzierter WFHD-Auflösung steigt die Bildwiederholrate auf 330 Hz. Die Reaktionszeit gibt LG mit 0,03 ms GtG an. Zur Ausstattung gehören DisplayPort 2.1, HDMI 2.1 und USB-C mit Power Delivery bis 90 Watt. Hinzu kommen G-Sync-Kompatibilität, FreeSync Premium Pro, PBP, PIP und zwei USB-A-Anschlüsse.
Der 39GX950B kann bei LG und Amazon* vorbestellt werden, der Preis liegt bei rund 1800 Euro. Wer bis zum 14. Juni im LG-Shop vorbestellt, kann bis zu 200 Euro sparen. Skurrilerweise wird beim 39GX950B eine mobile Klimaanlage a