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Was zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern wichtig ist
Es ist ein Zweikampf zwischen der in Umfragen führenden AfD und der regierenden SPD: In Mecklenburg-Vorpommern kämpft Manuela Schwesig um den Wahlsieg. Warum es für ein Zweierbündnis nicht reichen dürfte - und was noch wichtig ist.
AfD oder SPD? Auf diesen Zweikampf läuft es in Mecklenburg-Vorpommern hinaus. Und auf diesen Zweikampf ist auch der Wahlkampf-Endspurt der SPD um Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zugeschnitten. Als "Frau gegen Blau" kämpft sie um jede Stimme für ihre Partei. Lange lag die SPD in Umfragen weit hinter der AfD, doch der Abstand ist deutlich geringer geworden.
Ihre Mehrheit dürfte die derzeit regierende rot-rote Koalition in Mecklenburg-Vorpommern aber verlieren. In der letzten ARD-Vorwahlumfrage vom 10. September kommt die SPD auf 33 Prozent. Die AfD ist im Vergleich zur letzten Landtagswahl die einzige Partei, die zulegen konnte und erreicht 38 Prozent. Dritte Kraft im Landtag ist demnach die Linke mit 9 Prozent.
Die CDU würde laut Vorwahlumfrage mit 7 Prozent einstellig und müsste nach der für sie katastrophalen Wahl in Sachsen-Anhalt erneut eine schwere Schlappe einstecken. Die Grünen wären mit 5 Prozent wieder im Landtag, das BSW mit 4 Prozent bliebe draußen. Die FDP dürfte den Einzug in den Landtag verpassen.
Amtsinhaberin Schwesig würde bei einer Ministerpräsidenten-Direktwahl 59 Prozent der Stimmen erhalten, der AfD-Kandidat Leif-Erik Holm 28 Prozent. 58 Prozent der Befragten gaben zudem an, mit Schwesigs Arbeit sehr zufrieden oder zufrieden zu sein. Danach folgen die Linken-Kandidatin Simone Oldenburg und Holm mit jeweils 27 Prozent.
Analyse
16.09.2026
Schafft Ministerpräsidentin Schwesig die Aufholjagd? Im Wahlkampf muss sie sich mit AfD-Mann Holm auseinandersetzen.
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