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Startschuss der Hardware fürs Googlebook: Fünf Hersteller sind zum Start von Googles neuem Notebook-Betriebssystem dabei
von Felix Frank
21. Sep. 2026 |
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Google hat im Rahmen der Google I/O mit Googlebook den Nachfolger vom Chromebook angekündigt – erste Hardware folgt nun wie versprochen im Herbst. Das neue Notebooksystem soll sich an den Puls der Zeit anpassen. Betriebssysteme haben sich gewandelt und so richtet sich bei den Googlebooks alles auf Gemini und die Verzahnung mit einem Android-Smartphone aus. Basis ist das Android-Technologie-Stack, was durch Desktop-Elemente von ChromeOS ergänzt wurde. Wie bei den Chromebooks liefert Google auch bei den Googlebooks die Software, die Hardware kommt von diversen OEMs und da hat man auch zum Debüt der Googlebooks einige Partner mit am Start.
Herzstück der Googlebooks ist Gemini Intelligence. Es soll an jeder Stelle persönliche sowie proaktive Hilfe anbieten. Google entwickelt zudem das Bedienungskonzept des Cursors weiter. Mit dem „Magic Pointer“ bietet Gemini stets seine Hilfe an: Zeigt man mit dem Cursor auf etwas auf dem Bildschirm, reagiert Gemini mit kontextbezogenen Vorschlägen. Liegt der Cursor auf dem Datum in einer E-Mail, kann ein Meeting vereinbart werden. Wählt man zwei Bilder aus, bekommt man den Vorschlag, diese gemeinsam zu visualisieren – etwa das Wohnzimmer mit einem neuen Sofa zu kombinieren.
Die Googlebooks sind optimiert für die Zusammenarbeit mit dem Android-Ökosystem, im Speziellen mit dem eigenen Android-Smartphone soll das Ganze nahtlos verzahnt werden.
So kann das Googlebook zwar eigenständig Apps ausführen, man kann aber auch die Apps vom Smartphone direkt auf dem Laptop nutzen („casten“). Dateien vom Smartphone lassen sich direkt auf dem Laptop anzeigen, durchsuchen oder auch einfügen. Ebenfalls mit von der Partie sind Rambler zum direkten Diktieren per Spracheingabe sowie die Möglichkeit, Widgets individuell per KI zu bauen.
So viel nochmals als kurzen Abriss zur Software. In Sachen Hardware kündigt Google an, dass Googlebooks serienmäßig mindestens mit 16 GB Arbeitsspeicher (und bis zu 32 GB) kommen. Das System läuft sowohl auf x86, als auch auf ARM. In puncto Speicher liegt man, je nach Modell, zwischen 256 und 512 GB.
Es gibt verschiedenste Formfaktoren: von kompakten 13-Zollern, über 2-in-1-Convertibles bis hin zu 15,3 Zoll will man da eine große Bandbreite abdecken. Punkten will man zudem von Akkulaufzeiten über 14 Stunden. Hinzu kommen Extras wie hintergrundbeleuchtete Tastaturen, Touchscreen und die Glowbar, eine beleuchtete LED-Leiste an der Außenseite. Visualisiert wird bei einer Schwenkbewegung beispielsweise der Akkustand. Entwickler sollen Zugriff bekommen, um eigene interaktive Animationen erstellen zu können.
Zum Start hat man eine Bandbreite an OEMs zusammengetrommelt, die Googlebooks produzieren: Acer, Asus, Dell, HP sowie Lenovo. Herstellerübergreifender Einstiegspreis sollen 899 US-Dollar sein – (deutsche) Euro-Preise reichen wir nach. Vorbestellungen der Googlebooks starten ab sofort, ab dem 5. Oktober soll es erste Geräte, auch hierzulande, geben.
Die OEMs bieten Geräte unterschiedlichster Formfaktoren. Acer bietet das erste Convertible im Sortiment an, während ASUS ein leichtes Gerät fürs Reisen mit einem Gewicht unter 1 Kilogramm zeigt. Während bei Dell ein rundes Gesamtpaket im Vordergrund steht, ist es bei HP das Design und bei Lenovo ein großes 15-Zoll-Gerät.
Alle Hersteller haben schon mal die Randdaten und Produktnamen durchgegeben. Von HP gibt es ein Notebook im traditionellen Format, welches auf den Namen HP Googlebook 14 hört. Unter der Haube werkelt der Qualcomm Snapdragon X1 Elite. Zur Seite stehen 16 GB Arbeitsspeicher und Konfigurationen ab 256 GB Speicherplatz.