// GAMESTAR — GAMING
World of Warcraft: Forever - »Sowas habe ich in 17 Jahren nicht erlebt« - Entwickler von WoW: Forever zieht ein denkwürdiges Fazit zum Beta-Start
Vergangene Woche wollten gleich so viele Spieler einen Neustart in Azeroth wagen, dass die Server von WoW: Forever zeitweise zusammenbrachen.
World of Warcraft ist mittlerweile über 21 Jahre alt. Trotzdem wird die Community des MMO-Platzhirsches scheinbar nicht überdrüssig, das hat der Launch des neuen Classic-Modus WoW: Forever vor einigen Tagen eindrucksvoll demonstriert.
Bei Forever handelt es sich um eine Neuinterpretation der klassischen WoW-Spielerfahrung aus den Launch-Tagen von Blizzards Onlinespiel-Hit. Die Version soll ohne die späteren Addons auskommen und mit einem Level-Cap von 60 und einigen ausgewählten Verbesserungen gewissermaßen für immer auf Stand von Vanilla-WoW bleiben. Das bisherige Classic-WoW hatte nach seinem Start 2019 Schritt für Schritt die späteren Addons nachgezogen.
Der Ansturm auf das neu interpretierte Ur-WoW war vergangene Woche nun allerdings so groß, dass Blizzards Server zeitweise zusammenbrachen. Immer wieder flogen Spieler aus den Warteschlangen, nachdem sie dort zuvor bereits teils stundenlang ausgeharrt hatten.
3:53
World of Warcraft beginnt nach Classic schon zum zweiten Mal von vorne und bringt mit WoW: Forever das Spielgefühl von früher zurück
Mit solch einem großen Andrang hatte offenbar auf Blizzard nicht gerechnet, die Entwickler sprechen von einer »absolut verrückten Erfahrung«. Game Designer Josh Greenfied schrieb auf Twitter, solche Spielerzahlen habe er in seinen 17 Jahren bei Blizzard noch nie gesehen.
Und genau diese Zahlen waren laut der Entwickler auch der Grund für die häufigen Abstürze: Senior Game Producer Tom Ellis erklärte ebenfalls auf Twitter, das Team nutze für den Test eine spezielle Beta-Umgebung. Diese hinke den Live-Servern leistungstechnisch deutlich hinterher, da WoW-Betas normalerweise keine solchen Spielermassen anlocken.
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden.
Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.