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Destiny - Für Destiny gab's eine Beerdigung samt Trauerfeier im Netz, jetzt sagt Bungie plötzlich: Es ist nicht tot, im Gegenteil!
Destiny war tot. Also, zumindest klang es vor wenigen Monaten noch ziemlich eindeutig danach. Jetzt ruder der Bungie-Chef persönlich zurück.
Am 9. Juni 2026 veröffentlichte Bungie mit Monument of Triumph das letzte geplante Inhaltsupdate für Destiny 2. Danach sollte der Loot-Shooter zwar weiter spielbar bleiben, neue Seasons oder Erweiterungen waren aber nicht mehr vorgesehen. Bei uns war damals sogar von der »offiziellen Beerdigung« die Rede, während enttäuschte Fans ihren Frust teilweise an Bungies neuem Shooter Marathon ausließen.
Jetzt macht Bungie aber eine Rolle rückwärts: Das Studio erklärt, dass Destiny sehr wohl eine Zukunft hat, und beginnt sogar damit, eine der umstrittensten Entscheidungen der gesamten Destiny-2-Geschichte rückgängig zu machen.
»Wir sind noch nicht fertig mit Destiny«, stellen die Entwickler in ihrem neuen Ausblick ziemlich unmissverständlich klar. Und damit ist offenbar mehr gemeint als wieder nur irgendein neues Mobile-Spiel. Die komplette Stellungnahme seht ihr hier:
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»Haben euer Vertrauen zerstört«: Bungie entschuldigt sich und bringt Destiny 2 zurück
Bungie hat nach eigenen Angaben bereits damit begonnen, Inhalte zurückzubringen, die im Laufe der Jahre aus Destiny 2 entfernt wurden. Konkret spricht das Studio von Kampagnen, Schauplätzen und Raids aus dem Destiny Content Vault. Die sollen nach ihrer Rückkehr außerdem allen Destiny-2-Spielern zur Verfügung stehen.
Seit Beyond Light wurden allerdings zahlreiche technische Grundlagen von Destiny 2 verändert. Beleuchtung, Gegner und viele weitere Systeme müssen deshalb überarbeitet werden, bevor alte Inhalte wieder ins heutige Spiel passen. Einen Termin oder eine konkrete Liste der zuerst zurückkehrenden Inhalte gibt es bislang nicht. Weitere Details sollen in den kommenden Monaten folgen.
Bungie bezeichnet die Rückkehr der alten Inhalte ausdrücklich nur als ersten Schritt: Langfristig wolle man damit die Grundlage für neue Geschichten und neue Spiele im Destiny-Universum schaffen. Destiny sei für die Zukunft des Studios »fundamental«.
Das klingt erheblich anders als noch im Mai. Damals erklärte Bungie, nach The Final Shape sei der Zeitpunkt gekommen, Destiny »jenseits von Destiny 2« weiterleben zu lassen. Gleichzeitig wurde das Ende der aktiven Destiny-2-Entwicklung angekündigt und das Studio wollte sich auf neue Projekte konzentrieren. Was genau daraus einmal werden sollte, blieb offen.
Von einem Destiny 3 spricht Bungie auch jetzt ausdrücklich nicht. Die Formulierung »neue Geschichten und Spiele« macht die Tür für weitere große Projekte im Universum allerdings wieder sperrangelweit weit auf.