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Klaus Behrendt hört beim »Tatort« auf
Klaus Behrendt als Max Ballauf: 30 Jahre »Tatort«-Kommissar
Schauspieler Klaus Behrendt will nach 30 Jahren als Tatort-Kommissar Max Ballauf im nächsten Jahr aufhören. Seine 100. Tatort-Folge gemeinsam mit Dietmar Bär als Kommissar Freddy Schenk, die voraussichtlich im Herbst 2027 ausgestrahlt und noch dieses Jahr gedreht werden soll, wird gleichzeitig Behrendts letzte Folge sein, wie der WDR mitteilt. Bär hingegen möchte noch weitermachen.
WDR-»Tatort«: Schenk und Ballauf gehören zu den beliebtesten Ermittlerteams.
Behrendt erklärte seinen Schritt mit einer selbst gesteckten Grenze: »Mein Ziel waren immer 100 Folgen«. Die Rolle habe ihn fast die Hälfte seines Lebens begleitet. Der Entschluss sei ihm nicht leichtgefallen. Er »reift aber schon länger in mir.«
Er wolle jetzt mehr Zeit für sich und seine Familie haben, kündigte Behrendt an. »Auch wenn das nicht heißt, dass ich gar nicht mehr vor der Kamera stehen möchte.«
Sein Kollege Dietmar Bär möchte als Kommissar Schenk weitermachen: »Klaus und ich haben uns darüber intensiv ausgetauscht; seine Entscheidung, nach Folge 100 auszusteigen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, habe ich natürlich schweren Herzens zu akzeptieren«, sagte Bär. »Ich und unser Kölner Team haben noch Lust, weiterzumachen. Also: Let's go«.
»Willkommen in Köln« hieß der erste gemeinsame »Tatort« des Duos im Oktober 1997. Ballauf kommt darin nach einem traumatischen Einsatz bei der Drogenfahndung in Miami nach Köln und übernimmt dort die Leitung der Mordkommission, auf die Freddy Schenk spekuliert hatte. Widerwillig müssen die beiden Konkurrenten ihren ersten Fall übernehmen.
Zuletzt sah man die beiden in einem Prepper-»Tatort« über einen Vater, der seinen Jungen zum Mörder erzogen hatte. Parallel zur Bergung einer Weltkriegsbombe wird ein Berufsschullehrer ermordet. Es herrsche Endzeitatmosphäre auf allen Ebenen, urteilte SPIEGEL-Kritiker Christian Buß.