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Sonos Ace Ultra im Test: Im Ökosystem angekommen
von Carsten Knobloch
22. Sep. 2026 |
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Wer hier im Blog regelmäßig mitliest, weiß: Ich bin seit gefühlten Ewigkeiten im Sonos-Kosmos unterwegs. Ich kenne die Tücken, habe das viel diskutierte App-Debakel der Vergangenheit mitgemacht und teste natürlich trotzdem alles, was die Mannschaft auf den Markt bringt.
Mit dem Sonos Ace hatte das Unternehmen seinen ersten Kopfhörer ins Rennen geschickt. Der klang gut, war unterm Strich aber oft nur ein hochwertiger Bluetooth-Kopfhörer mit einer isolierten TV-Audio-Anbindung an die Arc-Soundbar.
Nun schiebt der Hersteller den Sonos Ace Ultra nach. Der verspricht genau das, was viele, inklusive mir, beim Vorgänger vermisst haben: eine echte, tiefe Integration in das restliche Sonos-Ökosystem. Was der neue Bolide leistet, wie er verarbeitet ist und für wen sich das Upgrade lohnt, habe ich mir im Alltag angeschaut. Besser gesagt: Angehört.
Die Sonos Ace Ultra sind klassische Over-Ear-Kopfhörer. Rein optisch hat man das Rad nicht neu erfunden, was aber keineswegs verkehrt ist. Sonos nutzt weiterhin hochwertige Metallelemente und weiche Schaumstoff-Ohrpolster mit Kunstlederbezug. Die Polster halten nach wie vor magnetisch und lassen sich abnehmen, bestehen nun aber aus einem neuen Rebound Foam, der sich noch ein Stück besser an die jeweilige Kopfform anpasst.
Auf der Waage stehen jetzt 322 Gramm statt der bisherigen 312 Gramm. Auf dem Kopf macht sich dieser minimale Unterschied in der Praxis nicht bemerkbar. Ganz geil auch für Brillenträger: Sitzt alles super und bequem - und gefühlt geht weder ANC-Leistung noch Bumms verloren.
Die Verarbeitung ist wertig und gelungen, auch wenn man sich bei einer UVP von 449 Euro (was immerhin etwas günstiger ist als der Startpreis des ersten Ace) berechtigterweise fragt, wo die Kosten entstehen. Letztlich reden wir hier über Technik, Kunststoff und Metallbügel. Dennoch sitzen die Hörer auch nach vielen Stunden angenehm leicht auf dem Kopf.
Die Ohrmuscheln zeigen sich unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken, solange man nicht mit Fettfingern daran hantiert. Scharniere und Gelenke sitzen komplett verborgen im Gehäuse, womit ein Einklemmen von Haaren eigentlich ausgeschlossen ist. Konnte ich nicht testen, weil....ihr wisst es....ich habe eine ausgefallene Frisur.
Farblich gibt es neben Schwarz und Weiß nun auch Sand und ein tiefes Blau-Grün namens Agave. Ein dicker Pluspunkt für die Nachhaltigkeit: Der Akku lässt sich beim Ace Ultra austauschen.
Ich bin bekanntermaßen ein Freund echter Tasten. Gestensteuerungen per Wischgeste auf der Ohrmuschel sind im Alltag oft unpräzise. Sonos bleibt glücklicherweise bei physischen Bedienelementen.