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Snapmaker U1 bekommt High-Flow-Hotend von Phaetus
von Benjamin Mamerow
22. Sep. 2026 |
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Snapmaker holt sich für den U1 Verstärkung ins Boot und bringt gemeinsam mit Phaetus das sogenannte Liber High-Flow-Hotend auf den Markt. Die Düse zielt auf Leute ab, die große Teile drucken oder Kleinserien durchjagen, ohne dass der Extruder ständig wegen zähem Nachschub ins Stottern gerät. Kernstück ist der Schmelzkanal von Phaetus. Das Filament läuft darin durch geteilte Bahnen, nimmt die Hitze flotter auf und verflüssigt sich gleichmäßiger bis in den Kern.
Im Vergleich zum bisherigen Edelstahl-Hotend des U1 fließt das Plastik entsprechend spürbar fixer durch. Bei identischem Energieeinsatz legt der Durchsatz laut Snapmaker bei PLA um 66 Prozent zu, bei ABS klettert der Wert um 87 Prozent und bei PETG HF um 43 Prozent.
Phaetus spendiert dem Bauteil eine Düse aus gehärtetem Stahl mit einer Härte von 725 bis 780 HV, geschützt durch eine DLC-Schicht. Das nahtlose Heatbreak kommt mit einer Innenrauheit von Ra 0,2 Mikrometer oder weniger aus der Fertigung. Diese präzisen Kanten und glatten Wände sollen verhindern, dass geschmolzenes Material kleben bleibt, leckt oder die Düse zusetzt. Das einzelne Hotend kostet 34,99 US-Dollar, ein Viererpack schlägt mit 119 Dollar zu Buche.
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