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Koei Tecmos neues Projekt "Fuji" soll Action und asiatische Einflüsse verbinden
Regierungsdokumente enthüllen das nächste Triple-A-Projekt der Nioh-Macher. Gleichzeitig gibt es erste Details zur RPG-Fortsetzung Wo Long 2.
Codename Fuji, so heißt das neue Projekt des japanischen Entwicklers Koei Tecmo. Der Titel gehört zu einer neuen IP und soll scheinbar Action sowie eine "ostasiatisch geprägte Optik" bieten - was bei diesem Arbeitstitel auch kaum verwunderlich ist, immerhin ist der Fuji Japans wohl bekanntester Berg.
Koei Tecmo ist für Franchises wie Ninja Gaiden, Dynasty Warriors, Nioh und Dead or Alive bekannt und wird im Rahmen des IP360-Programms der japanischen Regierung gefördert. Auf einer Liste des zuständigen Ministeriums finden wir im Eintrag zu Koei Tecmo sogar ein paar erste Details zu der neuen Marke, die hinter dem Codenamen Fuji steckt.
Es handelt sich wohl um eine "Großproduktion", die eine allgemeine Förderung erhält. "Unter Nutzung der Expertise von Koei Tecmo Games im Bereich ostasiatisch geprägter Optik und Actionspiele wird das Unternehmen eine völlig neue Marke entwickeln. Ziel ist es, weltweiten Erfolg zu erzielen und die Marke – ausgehend vom Spiel – auf eine Vielzahl von Medien auszuweiten", heißt es dort.
Und es wäre nicht das erste Mal, dass Koei Tecmo ein Spiel veröffentlicht, das einen deutlichen Einfluss aus dem ostasiatischen Bereich besitzt. Schaut euch nur mal Wild Hearts, Rise of the Ronin und Wo Long: Fallen Dynasty an.
Und Wo Long: Fallen Dynasty wird sogar eine Fortsetzung erhalten, die im kommenden Jahr erscheinen soll. Wo Long: Wings of Ember soll der neue Teil heißen und nach den Ereignissen des ersten Teils spielen.
Die Fortsetzung "spielt in einer Fantasy-Interpretation der späten östlichen Han-Dynastie der chinesischen Geschichte", heißt es in der offiziellen Beschreibung. Ihr werdet dort zu einem namenlosen Helden, "der auf weitläufigen Schlachtfeldern sowohl gegen Menschen als auch gegen Dämonen kämpft."
"Das neue Spiel bietet einen weiterentwickelten chinesischen Kampfkunststil, der sowohl offensive als auch defensive Elemente vereint – und Sie können sich darauf freuen, in den kommenden Monaten mehr über die Neuerungen zu erfahren."
Das IP360-Programm ist eine Initiative des japanischen Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie. Es fördert gezielt Medienprojekte, die japanische Kultur und Ästhetik global vermarkten. Ziel ist eine crossmediale Verwertung von Videospielen hin zu Animes, Filmen und Merchandise.