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Nvidia RTX 6080: Nächste Grafikkarten-Generation könnte sich laut Leaker bis 2028 verspäten
Wegen der enormen Nachfrage aus dem KI-Sektor und der anhaltenden RAM-Krise könnte der Hersteller den Release der neuen GPUs deutlich nach hinten verschieben.
Seit dem Launch der RTX 5090 auf der CES 2025 sind nun fast zwei Jahre vergangen. Normalerweise würdet ihr erwarten, dass auf der CES 2027 die nächste Grafikkartengeneration vorgestellt wird. Danach sieht es aktuell jedoch nicht aus.
Die kommende GPU-Generation von Nvidia – voraussichtlich basierend auf der Rubin-Architektur – verschiebt sich angeblich auf das Jahr 2028. Das behauptet jedenfalls der bekannte Leaker Kopite7Kimi in einem Social-Media-Beitrag.
Kopite7Kimi gehört zu den verlässlichsten Insidern der Hardware-Branche. In der Vergangenheit sagte der Leaker bereits präzise die Spezifikationen und Release-Fenster der RTX-3000- und RTX-4000-Serien voraus, lange bevor Nvidia diese offiziell bestätigte.
Es ist nicht das erste Gerücht über Anpassungen der Veröffentlichungsstrategie, das die Runde macht. Bereits im Februar deutete derselbe Leaker an, dass der Hersteller den Super-Refresh zur Mitte der Generation gestrichen habe. Der Grund dafür sei die extrem hohe Nachfrage nach GPUs und Speichermodulen für KI-Rechenzentren.
Gleichzeitig ist das Ganze mit Vorsicht zu genießen, denn Leaks widersprechen sich teilweise deutlich. Vergangene Woche erklärte nämlich der bekannte YouTuber Moore's Law is Dead, dass erste RTX-6000-Karten in der ersten Jahreshälfte 2027 auf den Markt kommen sollen – die Infos stammen angeblich von vagen Quellen aus dem Umfeld von Nvidia.
Angesichts der anhaltenden RAM-Krise und der Preisentwicklung der RTX 5090 wäre es nicht überraschend, wenn Nvidia den Start der nächsten Generation verschiebt. Selbst ohne die Probleme im Hintergrund ist mit einer Preissteigerung zu rechnen, was eine RTX 6080 für viele in der aktuellen Situation schlicht unerschwinglich machen könnte.
Spätestens zur CES Anfang des kommenden Jahres dürften wir erfahren, wie die Pläne des Unternehmens aussehen. Offiziell bestätigt ist bislang nichts.