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Pioneers of Pagonia: Größte Erweiterung bringt 15 Stunden neue Kampagne
Die Aufbausimulation Pioneers of Pagonia erhält heute mit Echoes of Aldramar ihre bisher umfangreichste Erweiterung. Vier neue Story-Karten führen in eine Wüstenregion, in der Monumente restauriert, Steinkrieger bekämpft und Teile der Landschaft wieder fruchtbar gemacht werden müssen.
Der zweite große DLC nach Meadowsong führt auf die namensgebenden Inseln am Rand des pagonischen Südmeers und bringt eine neue Story-Kampagne mit vier Karten. Allein diese soll laut Entwickler mehr als 15 Stunden Spielzeit bieten. Im Mittelpunkt stehen die Überreste einer untergegangenen Zivilisation, deren monumentale Bauwerke von den Pagoniern wiederhergestellt werden sollen.
Aldramar stellt die Pioniere dabei vor andere Bedingungen als die bisherigen Regionen. Dünen und Treibsand erschweren die Fortbewegung, Wasser ist knapp und fruchtbarer Boden selten. Einige Wege sind zunächst blockiert. Die Wüste bleibt allerdings nicht statisch: Mithilfe magischer Schlüsselsteine lassen sich Obelisken aktivieren, woraufhin die Landschaft nach und nach wieder zum Erblühen gebracht wird. Teile der Wüste verwandeln sich so zurück in fruchtbares Land und verändern damit die Voraussetzungen für den weiteren Aufbau.
Auch die Wiederherstellung der alten Zivilisation ist Teil des Spielfortschritts. Monumente werden in mehreren Stufen restauriert und benötigen dafür den neuen Rohstoff Marmor, der im Meistersteinbruch gewonnen wird. Spieler müssen ihre Ressourcen damit nicht nur für den Ausbau der eigenen Siedlung einsetzen, sondern zunächst auch für die Erschließung der neuen Region.
Die alten Bauwerke werden allerdings von kolossalen Steinkriegern bewacht. Die Gegner folgen eigenen Patrouillen und können entweder direkt bekämpft oder durch geschickte Planung umgangen werden. Obelisken dienen dabei als Patrouillenpunkte, während Altäre zusätzliche Kampfboni gewähren. Am Ende der Kampagne wartet zudem ein neuer Endgegner.
Eine weitere Neuerung ist das Bauen außerhalb des eigenen Territoriums. Expeditionslager und die neuen Expeditionsarbeiter können vorplatzierte Zielobjekte wie Monumente, Statuen und Obelisken auch außerhalb der eigenen Grenzen errichten oder wiederherstellen. Die neue Mechanik erweitert damit die Möglichkeiten beim Erschließen der Inseln.
Die neuen Inhalte beschränken sich nicht auf die vier Story-Karten. Sämtliche neuen Gameplay-Features können laut Entwickler auch auf neu generierten Karten eingesetzt werden. Damit lassen sich unter anderem die veränderliche Landschaft, die neuen Steinkrieger und die Expeditionsmechanik auch außerhalb der Kampagne nutzen.
Echoes of Aldramar ist ab heute für 14,99 Euro auf Steam und GOG erhältlich. Für den Shared-Koop muss lediglich der Host den DLC besitzen, damit die neuen Inhalte gemeinsam gespielt werden können. Zusätzlich bündelt Envision Entertainment das Hauptspiel mit den beiden Erweiterungen Meadowsong und Echoes of Aldramar in einer Gold Edition, die mit knapp 55 Euro rund 16 Prozent günstiger als der Einzelkauf ist.
Für später in diesem Jahr hat Envision außerdem bereits eine dritte Erweiterung angekündigt, zu der weitere Informationen noch folgen sollen.