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Discord - Discord führt seine überarbeitete Altersverifizierungsrichtlinie ein
Discord führt ab dieser Woche seine überarbeitete Altersverifizierung mit automatischer Einstufung und neuen Nachweis-Optionen ein. (Bildquelle: Discord)
In immer mehr Ländern müssen Onlineplattformen inzwischen nachweisen, dass Minderjährige bestimmte Inhalte nicht zu sehen bekommen. Die gängigen Methoden dafür wie Ausweis-Scan oder Gesichtserkennung lösen regelmäßig Unbehagen und Kritik aus.
Auch Discord kämpft mit diesem Spagat. Im Februar hatte der Dienst eigene Pläne für eine globale Alterskontrolle auf Eis gelegt, nachdem Nutzer massiv Kritik geübt hatten. Nun hat Mitgründer und CTO Stanislav Vishnevskiy im offiziellen Blog verkündet, wie die überarbeitete Version aussieht – und ab dieser Woche ausgerollt wird.
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Im Zentrum steht ein Modell, das Konten anhand von Verhaltensmustern automatisch einer Altersgruppe zuordnet – etwa dem Kontoalter, der Aktivität oder den Servern, in denen jemand unterwegs ist.
Wenn ihr unsicher seid, in welcher Gruppe ihr gelandet seid, findet ihr euren Status künftig unter »Account-Status« in den Nutzereinstellungen. Eine unabhängige Prüfung der Trefferquote gibt es dazu bisher nicht.
Werdet ihr nicht automatisch eingeordnet, sollt ihr laut Discord künftig zwischen mehreren Nachweisen wählen können; je nach Region soll das auch ganz ohne ID-Scan oder Video-Selfie gehen.
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Landet ihr in der Altersgruppe »Teen«, greifen laut der Ankündigung drei Einschränkungen: Nachrichten von Fremden landen zunächst in einem separaten Anfragen-Postfach, altersbeschränkte Server, Kanäle und als sensibel markierte Inhalte bleiben verborgen, und euer vollständiges Profil samt Aktivität ist nur für Freunde und kleinere Server sichtbar. Als »unbestätigt« Eingestufte unterliegen vorerst denselben Regeln.
Discord will die Zahlen zur neuen Alterseinstufung künftig auch in seinen Transparenzberichten veröffentlichen. Ob die Trefferquote dort tatsächlich so hoch ausfällt wie versprochen, zeigt sich dann an echten Zahlen.