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Steam Deck - Handys haben ein praktisches Feature gegen Reiseübelkeit – Jetzt gibt es das auch für das Steam Deck
Das Plugin bietet viele Einstellungsmöglichkeiten auf dem Steam Deck. (Bildquelle: matttt)
Wer als Mitfahrer im Auto oder im Bus spielt, kennt oft den plötzlich auftretenden Endgegner: die Reiseübelkeit. Doch genau dagegen gibt es seit Jahren Abhilfe auf iPhone und Android.
Ein Entwickler hat nun das praktische Feature kurzerhand für das Steam Deck umgesetzt. Wird die Funktion auf dem Steam Deck aktiviert, erscheinen dynamische Punkte am Bildschirmrand, die der Bewegung des Fahrzeugs folgen, um so der Übelkeit des Spielers zu begegnen.
Wem beim Blick auf ein Buch, Handy oder einen Gaming-Handheld im Bus, Auto und Co. regelmäßig schlecht wird, der ist von der sogenannten »Motion Sickness«, auf Deutsch Reiseübelkeit, betroffen.
Vereinfacht gesagt, ist der Auslöser ein Konflikt zwischen den Augen und dem Gleichgewichtsorgan im Innenohr. Während die Augen keine Bewegung des eigenen Körpers wahrnehmen, registriert das Gleichgewichtsorgan jede Kurve, das Bremsen oder das Beschleunigen. Allerdings spielen auch andere Signale, wie die Körperwahrnehmung, die Erwartung des Gehirns an Bewegung und individuelle Empfindlichkeiten, eine Rolle.
Die Lösung des Entwicklers orientiert sich dabei an dem in iOS integrierten »Fahrzeug-Bewegungshinweise« sowie Android-Apps wie KineStop.
Diese nutzen Sensoren, um Bewegungsdaten als dynamische Punkte auf dem Bildschirm zu zaubern. Die Punkte sollen den Augen die fehlenden Bewegungs-Informationen liefern, sodass die Signale übereinstimmen und das Unwohlsein verschwindet oder erst gar nicht auftaucht.
Dass dieses Tool einen echten Nerv trifft, zeigt ein Blick in die Community. Im Subreddit r/SteamDeck stellte der Modder sein Projekt kürzlich vor und bekam dafür viel Lob spendiert.
In den Kommentaren finden sich unzählige Spieler, die das Steam Deck auf Autofahrten oder in Zügen bisher frustriert links liegen lassen mussten oder nur sehr kurz in die Hand genommen haben.
Einige sind bereits seit den Gameboy-Tagen davon betroffen und entsprechend angetan: