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Kojimas Physint: Xbox zahlt wohl deutlich weniger als die geforderten 400 Millionen
Nach der Trennung von Sony hat sich Microsoft das neue Spiel gesichert. Laut Insidern zahlt Xbox aber nur einen Bruchteil der einst veranschlagten Rekordsumme.
Rund um das vermeintliche Budget von Hideo Kojimas Physint gibt es derzeit einige Spekulationen. Angeblich soll er für die Realisierung bis zu 400 Millionen Dollar veranschlagt haben.
Sony hatte sich in diesem Monat von dem Projekt getrennt, woraufhin Xbox als Partner für Kojima Productions einsprang. Physint ist somit neben OD der zweite Titel, den die Unternehmen gemeinsam entwickeln.
"Physint" wurde von Kojima Productions als spiritueller Nachfolger der legendären "Metal Gear Solid"-Reihe angekündigt. Das ambitionierte Action-Spionage-Spiel soll die Grenzen zwischen Videospiel und Film endgültig verschwimmen lassen.
Bloombergs Jason Schreier gibt in einem Video an, dass die Verhandlungen zwischen dem Studio und Sony über Monate hinweg liefen. Der Fokus lag dabei auf Themen wie dem Budget, dem Zeitplan, der Exklusivität und anderen Faktoren.
"Übrigens: Als ich in Japan war, kamen rund um die Tokyo Game Show und auf verschiedenen TGS-Partys etliche Leute auf mich zu und fragten: 'Hast du gehört, wie viel Geld Kojima für Physint haben wollte?' Ich konnte diese gerüchteweise gehandelte Summe zwar bisher nicht bestätigen, aber sie war wohl extrem hoch", sagt Schreier. "Das bedeutet allerdings nicht, dass Xbox bereit war, so viel hinzulegen. Ich glaube sogar, dass Xbox am Ende weniger auf den Tisch legt, als Kojima ursprünglich von PlayStation gefordert hatte."
In einem Folgebericht nannte The Game Business dann die Summe von rund 400 Millionen Dollar, die Xbox für die Entwicklung des Projekts zahle. Damit würde sich Physint am oberen Ende der Entwicklungskosten von Triple-A-Spielen bewegen.
Darauf reagierte wiederum Schreier in einem ResetEra-Beitrag. Er nennt zwar keine konkreten Zahlen, betont aber erneut, dass dass Xbox einen weitaus geringeren Betrag zahle.
"Wie gewohnt halte ich mich mit konkreten Zahlen zurück, solange mir keine Dokumente vorliegen oder diese nicht von mehreren Quellen aus erster Hand bestätigt wurden", schreibt er. "Und es stehen hier schlicht viele verschiedene Summen im Raum: Da wäre der Betrag, für den Physint ursprünglich bei PlayStation unterschrieben wurde, und die Zahl, auf die es später zusteuerte."
"Dann die Werte aus den Verhandlungen, das berechnete Budget mit bestimmten A-List-Schauspielern an Bord, die Summe, der Xbox letztlich zugestimmt hat, und schließlich der Betrag, den das Projekt bis zum Release tatsächlich verschlingen wird. Trotz alledem hat mir eine Person bei Xbox mit direktem Einblick in den Deal verraten, dass sie Physint für deutlich weniger Geld an Land gezogen haben."