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„Minecraft Dungeons 2“ angespielt: „Diablo“-Light in der Klötzchenwelt
„Minecraft Dungeons 2“ setzt auf das bewährte „Diablo“-Spielprinzip und präsentiert eine neue Dimension im Minecraft-Universum.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
„Minecraft Dungeons“ war bunt, kurz und etwas vorhersehbar. Aufgrund der großen Marke war es dennoch ein Erfolg. Kein Wunder, dass Microsoft und Mojang mithilfe von Double Eleven nachlegen. Das Endergebnis ist größer und abwechslungsreicher, verzichtet aber auf ausufernde Talentbäume der Konkurrenz von „Diablo“ oder „Path of Exile“. Stattdessen dürfen sich die Fans auf puristische Genre-Action und auf eine neue Dimension im Minecraft-Universum freuen.
Stress im Land, Held zur Hand! Wieder einmal sind die bösen Illager am Herumbeschwören und stürzen die Minecraft-Welt ins Chaos. Gut, dass unsere Heldin noch nichts verlernt hat. Also schnappt sie sich ihr Schwert und lehrt den Bösen das Fürchten. Klar, irgendwo ist Endzeitstimmung, aber in dieser schnuckeligen Klötzchenwelt ist alles ein wenig harmloser und netter als in der Dark Fantasy der Konkurrenz.
Überall laufen kleine Tiere herum, Blut fließt nicht und die bösen Zauberer wirken eher wie nette Onkel, die vom Weg abgekommen sind. Kurz, „Minecraft Dungeons 2“ bleibt der Marke treu. Ähnlich wie der Vorgänger richten sich Story und Spiel an jüngere Fans, die plattformübergreifend gerne allein, im Couch-Koop-Modus oder online mit bis zu drei Freunden in den Kampf ziehen.
Im „Diablo“-Stil kämpfen sich die Spieler durch die Klötzchenwelt und sammeln Beute ein. Natürlich funktioniert auch hier die Suchtspirale aus Looten & Leveln. Auf den ersten Blick hat sich spielerisch wenig zum Vorgänger geändert. Klassen gibt es nicht. Stattdessen bestimmt die Ausrüstung den Spielstil. Kampffäuste für schnelle Attacken oder Sensen für das grobe Klötzchengemetzel. Wer will, kann sich auch mit einer Sprungattacke in die Gegner stürzen. Dazu können sich die Spieler jetzt eine komplette Rüstung vom Kopf bis zu den Füßen zusammenstellen. Artefakte und Talismane sorgen für Buffs oder spezielle Attacken wie eine lähmende Wurzel.
Ebenso schlicht fallen die Haupt- und Nebenquests aus. Hier mal ein bisschen Holz für eine Brücke suchen, dort ein paar Siedler befreien. Einmal gestorben, können sich die Spieler schnell wieder an den Ort des Geschehens zurückteleportieren. Dabei ändern sich aber die Gegner und sorgen für Abwechslung. Die Aufgaben führen uns durch verschiedene Gebiete, von den bekannten grünen Feldern über Eislandschaften in eine ganz neue Minecraft-Spielwelt: den Sift.
Der Sift ist die erste neue „Minecraft“-Dimension seit 15 Jahren. Er feiert in „Minecraft Dungeons 2“ Premiere, bevor er im nächsten Jahr offiziell Teil des „Hauptspiels“ wird. Während auf der Oberwelt und im Nether Herausforderungen auf die Spieler warten, sieht der Sift wie das Land hinter dem Regenbogen aus. Alles ist noch eine Spur bunter. Helle Farben, knuddelige Tierchen und musikalische Echo-Golems runden die Esoterik-Idylle ab. Daran ändern auch die Monster nichts, die hier herumlaufen.
Insgesamt ist die Welt im Vergleich zum Vorgänger größer geworden und bietet mehr Abwechslung. Überall stehen Kisten mit Edelsteinen herum und beim Überstehen einer Gegnerwelle droppt wertvolle Ausrüstung. Diese schleppen die Spieler am besten gleich zum Zauberer, um sie mit Blitz- oder Feuerzaubern zu veredeln oder die Waffenwertigkeit zu erhöhen. Talentbäume gibt es dagegen nicht. Wie der Vorgänger bricht „Minecraft Dungeons 2“ das „Diablo“-Prinzip auf den kleinsten gemeinsamen Nenner herunter.
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