// COMPUTERBASE — MOBILE & WEB
Samsung Foundry: SF1.4+ startet ab 2030, SF2X als HPC-Node bestätigt
Samsung hat in Südkorea die Zukunftspläne seiner Foundry-Sparte dargelegt. SF1.4+ folgt als zweiter 1,4-nm-Prozess ungefähr ab dem Jahr 2030, hofft Samsung. SF2X ergänzt wie geplant das Portfolio an 2-nm-an 2-nm-Fertigungslinien, welches bereits aus SF2, SF2P und SF2P+ besteht.
Ambitionierte Pläne legt Samsung mit großer Regelmäßigkeit vor, um sie später wieder zu revidieren. Der 1,4-nm-Prozess ist vom Jahr 2027 auf das Jahr 2029 verschoben worden. Dass dazu bereits ein Jahr später ein Refresh mit Optimierungen bei Leistung, Energiebedarf und Flächennutzung (Power, Performance, Area, PPA) umgesetzt werden kann, ist in der Branche jedoch kein Hexenwerk. Deshalb erscheint das Jahr 2030 durchaus realistisch.
Beim heutigen SAFE Forum (Samsung Advanced Foundry Ecosystem) 2026 in Südkorea, so etwas wie die Wander-Hausmesse der Halbleitersparte von Samsung, wurde auch SF2X als Prozess für das HPC-Segment bestätigt. Laut bisherigen Roadmaps sollte dieser eigentlich ziemlich zügig umgesetzt werden, ist unterm Strich aber auch spät dran. Denn SF2P+ kommt nun erst im Zeitraum 2027/2028, daraus soll sich SF2X erst entwickeln, dabei aber voll kompatibel zu SF2P und SF2P+ bleiben. Ursprünglich war SF2P bereits für 2026 geplant, zum Teil parallel dazu SF2X.
Es sollte dann auch noch SF2Z folgen, Samsungs erster Prozess mit Backside Power Delivery, angekündigt ebenfalls bereits 2024. Davon ist aktuell überhaupt keine Rede mehr. Eine neue Roadmap hat Samsung bisher nicht veröffentlicht.
SF steht für Samsung Foundry. Die daran angehängte Zahl steht für den jeweiligen Fertigungsprozess in „Nanometern“, P für Performance, A für Automotive, X für den „extremsten“ Prozess, Z war für Backside Power Delivery (BSPD) gedacht. Auch bei Samsung hat das Marketing bereits seit Jahren übernommen und die Angaben sind schon lange keine echten Nanometerwerte mehr, sondern eher ein Begriff zur Vermarktung im Vergleich zu ähnlichen Produkten von TSMC und Intel – wobei diese bei ihren Angaben wiederum teilweise andere Bezeichnungen nutzen.
Nachdem sich kürzlich auch IBM eingeschaltet hatte, stellte Intels CTO Pushkar Ranade auf X erneut klar, dass die Angaben doch nichts mit der Realität zu tun haben. Auch Elon Musk mischte sich in die Runde ein, das Ergebnis, wie eine sinnvolle Bezeichnung aussehen könnte, blieb aber offen.
An dieser Stelle steht ein externer Inhalt von X, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Er kann mit einem Klick geladen und auch wieder ausgeblendet werden.
True, we should switch to naming process nodes according to the number of atoms wide of the smallest feature size. That would be most accurate imo.