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Mittwoch: Starship mit Triebwerksproblemen, Handy-Inspektion bei USA-Einreise
Folgen der Starship-Antriebsausfälle + US-Grenzen ohne Datenschutz + Hörgerät unter der Haut + Anthropics hohe Verluste & Kosten + E-Autos ohne Plakettenpflicht
Beim 14. Testflug der Riesenrakete von SpaceX sind einzelne Triebwerke des Starship und vom Booster ausgefallen. Zwar konnte die Mission erfolgreich absolviert werden, wurde aber etwas abgekürzt. Die Antriebsprobleme könnten Auswirkungen auf die Planung der NASA-Mondmissionen haben. Derweil bedürfen Durchsuchungen elektronischer Geräte bei der Einreise in die USA keinerlei Anlass, sagt ein US-Bundesberufungsgericht. Damit müssen Einreisende auf Datenschutz an US-Grenzen verzichten. Offen bleibt die Frage der Durchsuchungsmethode. In Österreich hat eine Firma erstmals ein Hörimplantat kommerziell verfügbar gemacht, das komplett unter der Haut implantiert wird. Dazu gehört auch das Mikrofon, was laut Hersteller die größte Herausforderung in der technischen Entwicklung war – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Der 14. Testflug des Raketensystems Starship von SpaceX war zwar kürzer als geplant, gilt aber dennoch als erfolgreiche Mission. Schließlich schaffte es die Riesenrakete erstmals in eine Erdumlaufbahn und es wurden alle 26 Starlink-Satelliten wie erwartet im Orbit ausgesetzt. Allerdings haben sich einzelne Triebwerke während des Fluges abgeschaltet. Sowohl ein Antrieb der Trägerrakete als auch einer der oberen Raketenstufe waren betroffen. Dadurch stand die Mission während des Aufstiegs kurzzeitig auf der Kippe. Es waren zudem nicht die ersten Antriebsprobleme. Da die NASA für die nächsten Mondmissionen auf Starship und zuverlässige Triebwerke angewiesen ist, könnte dies die Planung verkomplizieren: Antriebsausfälle beim Starship könnten Mondmissionen der NASA beeinträchtigen.
Den Tourismus beeinträchtigen könnte das US-Bundesberufungsgericht für den zweiten Bundesgerichtskreis. Denn mit 2:1 Richterstimmen wurde entschieden, dass kein Verdacht erforderlich ist, bevor die Bundesbehörde das Mobiltelefon eines Reisenden an der Grenze durchsucht. Damit widerspricht das Gericht der bisherigen Rechtsprechung ihm untergeordneter Bundesbezirksgerichte. Für US-Reisende ist das eine schlechte Nachricht. Der vierte Zusatzartikel der US-Verfassung, der gegen „unreasonable searches and seizures" (etwa: unzumutbare Durchsuchungen und Beschlagnahmen) schützen soll, wirkt an der Grenze nicht, weil US-Gerichte dortige Durchsuchungen als „reasonable“ einstufen. Bei der Einreise muss also auf Datenschutz verzichtet werden: Urteil erlaubt Handy-Durchsuchung an US-Grenze ohne Anlass.
Ein Hörimplantat, das samt Mikrofon komplett unter der Haut sitzt, hat die österreichische Firma MED-EL auf den Markt gebracht. Nach ihren Angaben ist es das erste und bislang einzige solche Gerät, das kommerziell verfügbar ist. Damit ermöglicht das Tici Unico genannte Cochlea-Implantat bestimmten Personen Hören ohne Unterbrechung, auch im Schlaf oder Schwimmbad. Cochlea-Implantate können bei schwerem bis hochgradigem Hörverlust, der auf Schädigung des Innenohrs beruht, gewisses Hören ermöglichen. Die Geräte nehmen Schall auf und leiten ihn in Form elektrischer Impulse direkt an den Hörnerv, unter Umgehung des geschädigten Innenohrs. Ein Nachteil ist bislang, dass das empfindliche Gerät außen am Kopf angebracht wird. Beim Tici Unico ist hingegen nur das Ladegerät extern: Erstes völlig unsichtbare Hör-Implantat.
Anthropic hat im vergangenen Jahr einen Nettoverlust von 42 Milliarden US-Dollar gemacht und plant, in den kommenden Jahren 518 Milliarden Dollar für Cloudkapazitäten, Rechenleistung und Infrastruktur auszugeben. Von 4,6 Milliarden Dollar Umsatz kam derweil fast ein Viertel von nur zwei Kunden. Das sind die zentralen Zahlen aus einem Prospekt des KI-Unternehmens für den geplanten Börsengang. Fast ein Drittel des Dokuments ist Risikofaktoren gewidmet. Darin heißt es unter anderem, dass die eigene Technik „existenzielle Risiken für die Menschheit“ mit sich bringen könnte. Mit dem Börsen