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Nanoleaf: Eigener MCP-Server bringt Lichtsteuerung in ChatGPT und Claude
von Carsten Knobloch
30. Sep. 2026 |
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Nanoleaf geht einen neuen Weg bei der Steuerung seiner Beleuchtung und schickt einen eigenen Server auf Basis des Model Context Protocol (MCP) ins Rennen. Damit lässt sich das smarte Licht künftig direkt über KI-Plattformen wie ChatGPT, Claude, Codex oder das Gemini CLI ansteuern, ohne dass man zwingend den Umweg über die klassische Hersteller-App oder starre Sprachbefehle nehmen muss.
Statt mechanischer Kommandos wie "Licht auf 50 Prozent dimmen" soll die KI Absichten verstehen. Eingaben wie "mach mein Zimmer gemütlich, draußen regnet es" oder "Lichtstimmung fürs Zocken" übersetzen die Sprachmodelle dann direkt in passende Lichtszenen auf den Lampen und Panels. Gleichzeitig kann das Setup auf Kontextdaten reagieren, etwa Wetterberichte, anstehende Termine im Kalender oder Daten aus eigenen Webhooks, um Farbtemperatur und Helligkeit dynamisch anzupassen.
Das Ganze richtet sich zweigleisig an Interessierte: Entwickler und Bastler können ab sofort loslegen. Der MCP-Server samt Dokumentation und Einrichtungsanleitungen steht bereits über nanoleaf.me bereit, um eigene Routinen oder Schnittstellen zu bauen. Wer keine Lust auf manuelle Konfigurationen hat, muss sich noch etwas gedulden: Vorgefertigte 1-Klick-Integrationen für ChatGPT und Claude will Nanoleaf im Laufe des Oktobers nachreichen, die sich dann wie gewöhnliche Erweiterungen aktivieren lassen.
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