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Archinstall 4.5: Schneller zum fertigen System
Archinstall 4.5 unterstützt GRUB und Limine für AArch64-EFI-Starts, behebt WLAN-Fehler und optimiert die Systemkonfiguration.
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Archinstall kann mit der neuen Version 4.5 auf AArch64-Systemen GRUB und Limine für den EFI-Start einrichten. Hinzu kommen die passenden Partitionskennungen für Root-Partitionen sowie Echtzeitvarianten des Linux-Kernels. Außerdem behebt das Update Fehler bei der WLAN-Auswahl und ändert Details der Systemkonfiguration.
Archinstall ist der geführte, terminalbasierte Installer für Arch Linux. Er nimmt Nutzern einen Teil der manuellen Einrichtung ab, etwa bei Partitionierung, Bootloader und Netzwerkkonfiguration. Wer Systeme mit ähnlichen Vorgaben wiederholt aufsetzen will, kann Konfigurationen auch für automatisierte Installationen verwenden. Ein größerer Umbau der Oberfläche stand mit Version 4.0 an.
Die wichtigste Erweiterung betrifft AArch64: Laut den Release Notes zu Archinstall 4.5 unterstützt der Installer nun die EFI-Installation mit GRUB und Limine auf ARM64-Systemen. Außerdem kann er die für AArch64 vorgesehene GUID als Partitionstyp einer Root-Partition setzen. Die Änderung betrifft ausschließlich den Installationsablauf auf ARM64-Hardware, nicht eine neue Architekturunterstützung für das offizielle Arch Linux insgesamt.
Bei der Kernel-Auswahl ergänzt Archinstall die Echtzeitvarianten linux-rt und linux-rt-lts. Solche Kernel sind auf geringe und besser vorhersagbare Reaktionszeiten ausgelegt, etwa für zeitkritische Audioverarbeitung. Beide Varianten stehen als Pakete in den Arch-Repositories bereit.
Bei der Suche nach WLAN-Netzen zeigte Archinstall SSIDs mit Leerzeichen bislang nicht zuverlässig in der Liste an. Das ist laut Changelog behoben. Auch die Einbindung der EFI-Partition ändert sich: Die Mount-Option fmask=0177 schränkt die Dateirechte dort ein. Hinzu kommt eine Korrektur bei der TLS-Zertifikatsprüfung.
Für Installationen mit Hyprland, Labwc, Niri oder Sway verwendet Archinstall bei der Einrichtung nun systemd-logind statt polkit. Weitere Korrekturen betreffen unter anderem Pakete für Intel-Grafik, den Druckdienst und Cockpit.
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