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Project Helix - Anders als Sony: Auch Microsoft wird wohl bald auf physische Disks verzichten – aber sie zumindest nicht gleich wertlos machen
Xbox-Disks sollen sich künftig digitalisieren lassen, statt beim Umstieg auf ein Disk-loses System ihren Wert zu verlieren. (Bildquelle: Billy Freeman über Unsplash)
Nach Sonys Ankündigung, ab Januar 2028 keine physischen Disks mehr für neue PlayStation-Spiele zu produzieren, könnte auch Microsoft einen ähnlichen Weg einschlagen. Dies behauptet zumindest The Verge, laut dem auch hier die Einstellung der Datenträger im Raum steht.
Im selben Bericht wird aber zumindest ein kleiner Rettungsanker für die physische Sammlung in den Raum geworfen: Unter Berufung auf mit Microsofts Plänen vertraute Personen erklärt The Verge, dass der Xbox-Hersteller an einer sogenannten »Disc-to-Digital«-Funktion arbeitet.
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Konkret soll die Funktion es Xbox-Besitzern erlauben, ihre bestehende physische Spielesammlung in digitale Rechte umzuwandeln.
Laut dem Bericht reicht es aus, eine kompatible Disk in eine Xbox Series X|S einzulegen und das Spiel zu installieren – daraufhin wird ein digitales Nutzungsrecht vergeben, das an ein Microsoft-Konto auf der jeweiligen Konsole gebunden ist.
Verkauft oder verleiht man die physische Disk an jemand anderen, wandert dieses digitale Recht laut The Verge automatisch mit: Wer die Disk einlegt und sich mit einem anderen Xbox-Profil anmeldet, kann das Spiel ebenfalls digital freischalten.
Eine Einschränkung gibt es laut dem Bericht dann doch: Bei manchen Xbox-One-Disks könnte die Funktion nicht greifen. Microsoft warnt interne Tester dem Bericht zufolge, dass dies davon abhänge, wie und wann die jeweilige Disk produziert wurde – ältere Pressungen könnten technisch nicht die nötigen Voraussetzungen mitbringen.
Unterstützt werden sollen ausschließlich Disks für Xbox One und Xbox Series X; Datenträger für Xbox 360 oder die ursprüngliche Xbox bleiben hingegen außen vor.
Laut dem Bericht ist die Funktion aktuell in einer internen Testphase bei Microsoft; Hinweise auf den Codenamen »enable Disk2Digital« tauchten demnach bereits im Mai in der Code-Basis der Xbox-PC-App auf.