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Nicht günstig: Framework Desktop mit Ryzen AI Max+ Pro 495 & 192 GB Arbeitsspeicher vorbestellbar
von Felix Frank
1. Okt. 2026 |
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Es war abzusehen und Framework hat im Zuge der Ankündigung im Juli da auch nichts beschönigt: Die Variante des Framework Desktops mit Ryzen AI Max+ Pro 495 und seinen 192 GB Arbeitsspeicher ist alles andere, als eine günstige Angelegenheit. Diese Konfiguration verfügt sowohl über etwas höhere Taktraten bei CPU und GPU, als auch über schnelleren Speicher.
Im Sommer hat der Hersteller Framework, der sich den Themen Modularität, Aufrüstbarkeit und Reparierbarkeit verschrieben hat, angekündigt, seinen Desktop-Computer im Portfolio wahlweise auch mit dem AMD Ryzen Max+ 495 anzubieten. Zur Seite steht die AMD Radeon 8065S als Grafikkarte. Und in der neu vorgestellten Ausstattungsvariante stehen 192 GB (LPDDR5X) Unified Memory als Arbeits- und Grafikspeicher zur Verfügung. Jener ist fest verlötet und läuft mit einer Geschwindigkeit von 8.533 MT/s. Die Speicherbandbreite gibt man mit 273 GB/s an. Framework richtet sich (mit einer AI Compute Power von 131 TOPS) an Power-User, die lokale KI-Modelle betreiben wollen. Unter anderem lassen sich damit die Open-Weights-Modelle DeepSeek-V4.1-Flash Q2 und MiMo V2.6 Flash RL MXFP4 lokal nutzen.
Im Framework Desktop sind zwei M.2-SSD-Steckplätzen, einmal ein x4-PCIe-Steckplatz, zwei USB-C-Anschlüsse mit USB4-Unterstützung, zweimal USB-A nebst zwei Erweiterungskartensteckplätzen an der Vorderseite vorhanden. Monitore können an die zwei DisplayPort-2.1-Anschlüsse bzw. den HDMI-2.1-Port angeschlossen werden. Weiter gibt es 3,5-mm-Audio, 5 Gbit-Ethernet sowie ein Wi-Fi-7-Modul.
Der PCIe-x4-Steckplatz wurde neu und damit offen gestaltet. Größere Karten (x8 oder x16) können somit direkt und ohne Riser-Karte verwendet werden. Wie bisher bleibt man beim Standard-Mini-ITX-Formfaktor.
Wichtig zu wissen: Die Variante des Framework Desktops ist für Linux-Nutzer getrimmt, auch in der Pre-built-Variante gibt es somit keine Windows-Variante. Ab Werk läuft Fedora. Man habe zudem diverse Firmware-Verbesserungen vorgenommen. Neben einem BIOS-Patch von AMD soll der Durchsatz bei USB-4-Direktverbindungen von 9 Gbit/s auf 30 Gbit/s erhöht worden sein, etwa um mehrere Framework Desktops zu einem Cluster zusammenzuschließen. Auch hat man das Deaktivieren von Secure Boot vereinfacht. Die Verbesserungen sollen in Kürze auf alle Framework-Desktop-Modelle ausgeweitet werden.
Vorbestellbar ist die neue Modellkonfiguration ab sofort. Der Versand beginnt im November. Sowohl die DIY-Edition als auch die vorgefertigten Konfigurationen sind mit einem vorinstallierten 120-mm-Lüfter (Noctua NF-A12x25 HS-PWM) ausgestattet. Los geht es ab 7659 Euro für die DIY-Edition – hier sind noch kein Speicher und keine Kacheln für das Gehäuse in der Konfiguration beinhaltet.
Preise und Zeitplan für weitere Chargen hängen von den Speicherkosten und Lieferanten ab. Framework geht davon aus, dass im nächsten halben Jahr die Kapazitäten für Arbeitsspeicher wieder steigen, sprich Preise vermutlich sinken könnten. Weiterhin kann man auch die Varianten mit Ryzen AI Max 385 bzw. Max+ 395 mit 32, 64 oder 128 GB Arbeitsspeicher wesentlich kostengünstiger bestellen.
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