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Steam Deck 2 - Der mutmaßliche AMD-Chip taucht erstmals auf – und wieder spielt Final Fantasy 7 eine Rolle
Das Steam Deck 2 könnte auf einen Chip namens Gainsborough setzen – natürlich wieder eine Final-Fantasy-Referenz. (© Valve / Square Enix)
Das Steam Deck 2 lässt weiter auf sich warten. Bislang gibt es schlicht keine passende Hardware, die das gewünschte Upgrade liefern würde, wie Valve-Entwickler Pierre-Loup Griffais schon mehrfach in Interviews erklärte.
Die Messlatte hatte er schon damals hoch gelegt: Ein Plus von 20, 30 oder selbst 50 Prozent bei unveränderter Laufzeit sei Valve zu wenig. Scheinbar wendet sich das Blatt langsam, denn im AMD-Grafiktreiber Adrenalin 26.9.2 taucht erstmals der »Gainsborough«-Chip auf, zu dem es bislang gar keine offiziellen Informationen gibt.
Dennoch macht allein die Bezeichnung Hoffnung, dass es sich hierbei um den Chip des Steam Deck 2 handelt. Schließlich reiht sich diese nahtlos in die bisherigen Codenamen der Valve-APUs ein – sie alle referenzieren einen Charakter aus dem Square-Enix-Rollenspiel Final Fantasy 7.
Aufgefallen ist der Eintrag zuerst wohl dem Nutzer »SixPie« im Spekulations-Thread des AnandTech-Forums. Neben »AT2« und »ATlite3« stach ihm ebenjener »Gainsborough«-Name ins Auge, der bis dato von noch keinem Leaker aufgegriffen würde.
Bei »AT2« und »ATlite3« handelt es sich mutmaßlich um die Bezeichnungen für die nächste Generation an Radeon-GPUs, die in der RDNA-5-Generation ihren Auftritt haben sollen – für das Steam Deck 2 also eher irrelevant.
Was ein Custom-Chip für das auf Linux basierende SteamOS in einem Windows-Treiber verloren hat, erklärt der YouTuber Moore's Law Is Dead mit Testzwecken. Immerhin lässt sich das erste Steam Deck mit Einschränkungen auch mit dem Microsoft-OS betreiben.
Schon mit dem ersten Steam Deck im Jahr 2022 präsentierte Valve sich als Fan von Final Fantasy 7: Während AMD die zugehörige 7nm-APU unter dem Namen »Van Gogh« führt, benannten die Steam-Entwickler ihre Custom-Version kurzerhand zu »Aerith« um.
Beim Steam Deck OLED schrumpfte der Chip wiederum auf eine Fertigungsgröße von 6 Nanometern und hieß fortan »Sephiroth« – benannt nach dem gleichnamigen Widersacher aus demselben Spiel, der im 1997 erschienenen PS1-Original den dramatischen Tod von Aerith herbeiführte. Irgendwo passend (und makaber) also, dass Sephiroth auch innerhalb der Valve-Hardware beerdigt.
Wie stark Gainsborough wird, ist umstritten. Zum Vergleich: Das aktuelle Steam Deck rechnet mit 4 Zen-2-Kernen und 8 Compute Units (CUs) der RDNA-2-Architektur. Zwei Leaker zeichnen sehr unterschiedliche Bilder: