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Künstliche Intelligenz - Die Macher von Instagram haben in kurzer Zeit die App-Charts mit einem Agenten erobert, der eigentlich nichts Neues macht und doch extrem beliebt ist
Meta steigt in den Markt der KI-Agenten ein und wird schnell immer beliebter. (Bildquelle: AARP)
Meta, das Unternehmen hinter Instagram und Facebook, hat Jahre nach den ersten KI-Agenten von beispielsweise Anthropic einen eigenen Agenten nachgelegt.
Metas neue KI-App Muse hat in den USA ChatGPT von der Spitze der kostenlosen Android- und iPhone-Apps verdrängt. Dabei ist sie erst seit rund drei Wochen auf dem Markt. Sie macht, was andere Agenten bisher auch gemacht haben, doch wird besonders für die Nutzernähe gelobt.
Meta hat Muse am 8. September in den USA gestartet. Die App versteht sich als persönlicher KI-Agent, der Aufgaben im Namen der Nutzer übernimmt.
Der Agent arbeitet in einer eigenen virtuellen Maschine weiter, auch wenn ihr die App schließt, und merkt sich eure Vorlieben. In den USA läuft Muse als iPhone-App und lässt sich auch über WhatsApp ansprechen.
Zuletzt kam eine Mac-Version dazu, die allerdings nicht in die App-Store-Charts einzahlt.
Warum kommt Muse so gut an? Technisch ist Meta nicht der Pionier. OpenAI und Anthropic arbeiten schon länger an Agenten. Muse punktet laut Yahoo Finance vor allem mit der Zugänglichkeit.
Die App verbindet bekannte Fähigkeiten zu einem verständlichen Verbraucherprodukt, das sich wie ein Kontakt anschreiben lässt. WhatsApp und die Anbindung an Metas Dienste senken die Einstiegshürde.
Hinzu kommt die enorme Reichweite von Meta. Muse bindet außerdem Dienste wie Spotify, Instagram, OpenTable und euren Kalender ein. So können diverse beliebte Apps über andere bereits beliebte Apps (wie Whatsapp) gesteuert und verwaltet werden.
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