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Kid Rock kündigt Song mit Eminem an – dessen Fans zeigen sich entsetzt
Kid Rock und Eminem einträchtig vereint – im Jahr 2000
»FUCK OFF« heißt der Song, den Kid Rock, heute 55, im Jahr 1998 veröffentlichte und so eindeutig, wie es die Großbuchstaben nahe legen, ist auch der Stil des Songs: Man hört einen wütenden, eingängigen Crossover-Song – und dazu die Stimme von Rapper Eminem, heute 53. Es ist nicht die einzige historische Kooperation zwischen den beiden, im Gegenzug steuerte Kid Rock Scratches zu Eminems 1999 veröffentlichten Song »My Fault« bei.
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Seitdem ist viel passiert. Eminem gilt heute in seinem Fach vielen als einer der prägenden Künstler. Er unterstützte im US-Präsidentschaftswahlkampf 2024 die Demokraten . Ganz anders entwickelte sich Kid Rock, von dem nun wirklich kaum jemand sagen würde, dass er musikalisch durch große Akzente auffiel – dafür aber durch seine demonstrative Nähe zu Donald Trump und dessen MAGA-Bewegung. Kürzlich prahlte der Rocker damit, dass er, wenn er nachts betrunken sei, gern mal den US-Präsidenten anrufe – und der tatsächlich ans Telefon gehe. Und zwar »immer«.
Nun werden beide, Eminem und Kid Rock, bald wieder zusammen zu hören sein. Und zwar auf einem Album, das letzterer erklärtermaßen Jesus und dem Weg zur Erleuchtung widmet.
»Halfway 2 Jesus« heißt das Album, dessen baldiges Erscheinen Kid Rock jetzt in sozialen Medien annonciert hat . Auch das Cover verrät, wo die Reise thematisch hingeht, man sieht den Musiker einen Berg hinaufsteigen, zum Licht, sodass er dem weiter unten lauernden Teufel entkommt. »Freedom« ist der Titel des ersten Stücks, »God bless the USA« der des 17. und letzten. Stück Nummer drei trägt den Titel »7 Sins« und ist der Ankündigung zufolge entstanden in Zusammenarbeit mit Eminem.
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Man muss nicht lange suchen, um zu sehen, dass diese Mitteilung sehr, sehr kontrovers aufgenommen wird. Sowohl unter dem Posting direkt lassen zahlreiche Menschen ihrem Unverständnis Luft, wie auch auf Eminems Instagram-Account – wobei dieser sich noch gar nicht zur Sache geäußert hat. Trotzdem ist dort in einer Tour die Rede von »Enttäuschung«, »Bullshit« oder auch »What in the actual fuck«.
Und tatsächlich fragt man sich, was denn wohl die Hintergründe dieser Kooperation sein sollen. Aufklärung könnte das US-Magazin »Complex« bringen, das einen Auszug aus Kid Rocks Vorwort zu dem Album erhalten haben will. Richtig, so steht es dort : »Auszug aus dem Vorwort des Albums.« Demnach ist es Kid Rock wichtig, dass sein alter Freund Eminem auf dem Album zu hören sei.
»Sein Vers spricht etwas an, worüber wir gesprochen haben und das wirklich gehört werden muss: Wir sind uns politisch und in anderen Dingen uneinig, aber wir sind trotz allem Freunde geblieben«, erklärt Kid Rock demnach. Die Zusammenarbeit solle ein Vorbild für Menschen sein, »die Freunde verloren haben oder den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen haben, weil diese anders denken«.