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macOS: Apple verschärft Regeln für den Festplattenvollzugriff
von Carsten Knobloch
2. Okt. 2026 |
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Apple zieht die Zügel beim Thema Datenschutz unter macOS weiter an. Künftig plant das Unternehmen zusätzliche Kontrollen, wenn Anwendungen den sogenannten Festplattenvollzugriff (Full Disk Access) auf dem Mac anfordern.
Eigentlich ist der Festplattenvollzugriff vor allem dafür gedacht, systemnahe Werkzeuge wie Backup-Software ordnungsgemäß arbeiten zu lassen, da diese bauartbedingt Zugriff auf sämtliche Daten benötigen. Apple sieht darin allerdings ein wachsendes Risiko: Manche Entwickler nutzen diese Freigabe auf Wegen, die Nutzer im Alltag kaum vollumfänglich überblicken. Wer einer Anwendung diese weitreichende Berechtigung erteilt, legt potenziell alle privaten Daten frei, darunter E-Mails, Chat-Nachrichten, Browserverläufe und persönliche Dateien. Bei Kommunikations-Apps betrifft das im Zweifel auch die Daten der jeweiligen Gesprächspartner.
Künftig soll die Vergabe dieses Zugriffs nur noch über sehr explizite Aktionen durch den Nutzer möglich sein. Als wesentlichen Treiber für diesen Schritt nennt Apple die zunehmende Verbreitung und Leistungsfähigkeit von KI-Agenten. Wenn smarte Assistenten künftig autonomer auf dem Rechner agieren, wachsen die Risiken eines unbeschränkten Systemzugriffs entsprechend mit. Nutzer sollen daher künftig vorab noch deutlicher vor den Konsequenzen gewarnt werden, um eine informierte Entscheidung treffen zu können.
Wie genau die neuen Dialoge und Hürden in den Systemeinstellungen aussehen und mit welcher macOS-Version sie greifen, hat Apple bislang noch nicht im Detail aufgeschlüsselt. Da bin ich mal gespannt, wie granular das Ganze wird.
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