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Arkaden, Schwäne und rotes Licht: Die Bilder der Woche 40
Von Italien bis Berlin, von Makro- bis Architekturfotografie: Sieben Aufnahmen über Licht, Form und den entscheidenden Moment.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Die Fotos in dieser Woche aus der c't-Foto-Galerie spannen einen weiten Bogen: von historischen Arkaden in Norditalien über die dramatische Silhouette eines französischen Wahrzeichens bis zu einem Berliner Innenhof, der den Blick unaufhaltsam nach oben zieht. Dazwischen finden sich Naturaufnahmen, die Insekten, Vögel und Wasser in den Mittelpunkt rücken, sowie ein Aktbild, das den menschlichen Körper zur abstrakten Skulptur werden lässt.
Besonders auffällig in dieser Woche ist das Spiel mit Kontrasten: Hell gegen Dunkel, Schärfe gegen Unschärfe, kühle Geometrie gegen warme Farbtupfer. Mal ist es ein einzelnes erleuchtetes Fenster, das eine strenge Fassade belebt, mal ein goldwarmes Bokeh, das ein Insekt plastisch aus dem Hintergrund herausschält. Rhythmus, Struktur und Licht ziehen sich als verbindende Themen durch die gesamte Auswahl und machen so jedes Bild auf seine eigene Weise sehenswert.
Ein langer, überwölbter Arkadengang aus eigentlich rotem Backstein, der auf der Schwarz-Weiß-Aufnahme jedoch nicht zu erkennen ist, erstreckt sich in die Tiefe. Die rhythmische Wiederholung der massiven Backsteinpfeiler gliedert das Bild in vertikale Segmente, während die Kreuzgratgewölbe an der Decke eine horizontale Gegenstruktur schaffen. Seitlich fällt Licht zwischen die Bögen und modelliert die raue Ziegeltextur mit feinen Abstufungen von Weiß bis Tiefschwarz. Das Bild entstand spontan mit einem iPhone 16 Pro, da der Fotograf keine andere Kamera dabeihatte.
Diese Gottesanbeterin, auch Mantis religiosa genannt, weiß sich in Szene zu setzen. Die vertikale Linie des kahlen Astes verleiht dem Hochformat eine klare Struktur, die durch die diagonale Körperachse des Insekts gekonnt aufgebrochen wird, wodurch Spannung entsteht. Die geringe Schärfentiefe löst den Hintergrund in ein samtiges, goldwarmes Bokeh auf und stellt jede Zacke der Fangbeine und jede Ader im Chitinpanzer plastisch frei. Besonders reizvoll ist der Kontrast zwischen dem kühlen Grünton des Tieres und den warmen Gelb- und Beigetönen im Hintergrund, der den Blick magnetisch aufs Motiv zieht. Ein Makroporträt, das technische Präzision und gestalterisches Gespür vereint.
In dieser Aktaufnahme verschmilzt der Körper zu einer beinahe fremdartigen Figur: Der Rücken ist gebeugt, die Finger sind gespreizt, dazu kommt ein tiefschwarzer Hintergrund, der alles andere verschluckt. Das warme Licht streicht gezielt über Schultern und Wirbelsäule und zeichnet jede Kontur nach, als wolle es den Körper aus der Dunkelheit herausschälen. Die spiegelnde Oberfläche darunter verdoppelt die Pose und verwandelt die einzelne Figur in ein symmetrisches Kunstwerk. Weniger Mensch, mehr Skulptur – genau dieser Balanceakt zwischen Körper und abstrakter Form macht den Reiz aus.
Im Formationsflug durchqueren zwei Schwäne einen dramatisch verdunkelten Himmel, während am Horizont ein letzter Lichtschein die Wolkendecke durchbricht. Durch das Mitziehen der Kamera verwischt der Hintergrund, was die Dynamik des Flugs betont und die Vögel scharf vom verwischten Umfeld löst. So wird die Naturfotografie zu einer fast malerischen Komposition, bei der die hellen Körper der Schwäne als visueller Anker gegen die dunklen Tonwerte wirken. Die diagonale Flugrichtung von links nach rechts führt den Blick durch das Bild und verleiht der Szene eine ruhige Vorwärtsbewegung.
Der Mont Saint-Michel präsentiert sich im Sonnenuntergang als monumentale Silhouette vor goldenem Himmel. Die Komposition folgt einem pyramidalen Aufbau: Von den dicht gedrängten Häusern am Fuße des Berges verjüngt sich die Form über die gotische Abtei bis zur Turmspitze, die das Bild wie eine vertikale Achse zusammenhält. Durch das Gegenlicht wird die gesamte Architektur auf