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Final Fantasy 7: Warum sich jeder Remake-Teil wie ein komplett eigenes Spiel anfühlen soll
Director Naoki Hamaguchi erklärt, warum Square Enix bei der Aufteilung des Rollenspiels keine halben Sachen macht und die Enden bewusst gewählt wurden.
Dem Final Fantasy VII Remake hat sich Square Enix entschieden, einen Kultklassiker in ganze drei separate Titel aufzuteilen. Somit konnte die Geschichte rund um Final Fantasy VII nicht am Stück erzählt werden, sondern Fans mussten bis zum nächsten Release warten. Nun hat Director Naoki Hamaguchi erklärt, an welche Vorgaben sich das Team von Anfang an halten musste. Dabei sollte jeder Teil trotz der übergreifenden Handlung dennoch ein eigenständiges Spielerlebnis bieten.
Im Interview mit der 429. Ausgabe des Edge Magazine (via GamesRadar+) betonte Hamaguchi die strikte Einhaltung dieser Prämisse. Er erläuterte: "Selbst bei einer mehrteiligen Reihe war es von Anfang an eine nicht verhandelbare Voraussetzung, dass jedes einzelne Spiel ein vollständiges Spielerlebnis bietet. Das Wichtigste, was man bei einer mehrteiligen Reihe vermeiden muss, ist, dass die Entwickler denken: 'Es kommt ja noch mehr, also ist es in Ordnung, an dieser Stelle erst einmal aufzuhören.'"
Deshalb entschied sich das Team bewusst dazu, wichtige Höhepunkte der Originalgeschichte als Ende für die einzelnen Teile auszuwählen. So endet Final Fantasy VII Remake, nachdem Cloud, Tifa, Aerith, Barret und Red XIII aus Midgar fliehen und anschließend auf die Moiren treffen. Rebirth wiederum endet in der Vergessenen Hauptstadt und damit an einem der tragischsten Momente des Originals.
Dieser Ansatz wirkte sich massiv auf die Inhalte aus: Das Remake behandelte nur Midgar, und auch Rebirth sparte bekannte Orte des Originals aus. So fehlen etwa Rocket Town und Wutai.
Dazu äußerte sich Hamaguchi wie folgt: "Als wir uns die gesamte Handlung und das Spielerlebnis von Rebirth angesehen haben, kamen wir zu dem Schluss, dass die gleichzeitige Darstellung dieser Elemente [Rocket Town und Wutai] das Spiel mit zu vielen Informationen überladen hätte. Das hätte den Erzählfluss und den Fokus des zweiten Spiels beeinträchtigt."
Einen weiteren Ausblick auf die Entwicklung von Cloud gab Hamaguchi im Interview ebenfalls: "In dem Material, das wir beim SGF gezeigt haben, ist den Leuten aufgefallen, dass Cloud inzwischen sanfter spricht als zuvor. Ich möchte zwar lieber nicht näher darauf eingehen, kann aber sagen, dass die Spieler eine Seite von Cloud erleben werden, die in den bisherigen Titeln noch nicht zu sehen war."
Weiter führte er aus: "Ich hoffe, dass die Spieler nicht nur darauf achten werden, wie [Cloud] mit [der Krise im kommenden dritten Teil] umgeht, sondern auch auf seine Beziehungen zu seinen Gefährten und auf die Antwort, zu der er letztendlich für sich selbst gelangt."
Final Fantasy VII Revelation könnte damit ein wirklich spannendes Ende für die Remake-Trilogie bedeuten. Dabei werden Spieler nicht nur weitere Orte erkunden können, sondern dürfen sich auch darauf gefasst machen, neue Seiten von Cloud und seinen Gefährten mitzuerleben. Final Fantasy VII Revelation erscheint am 8. April 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X/S, PC sowie Nintendo Switch 2.