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GTA 5 - Man konnte GTA 5 wohl kurzzeitig im Browser spielen: Dahinter steckt komplexe Technik, aber Rockstar ist schon dagegen vorgegangen
Der Open-World-Hit GTA 5 war kurzzeitig im Browser spielbar. (Bild: Rockstar Games)
Mit ziemlich spannender Technik ist es dem Projekt »PlayGTA5« wohl tatsächlich gelungen, den Open-World-Hit direkt im Browser zum Laufen zu bringen.
Rockstar hat allerdings schnell gehandelt und dem Projekt schon den Stecker gezogen (via PC Games Hardware).
Auch wenn GTA 5 mittlerweile schon wieder knapp 13 Jahre auf dem virtuellen Buckel hat, handelt es sich bei dem Gangster-Epos nicht um die Art Spiel, die man im Browser erwarten würde.
Auf dem PC nimmt der Titel aktuell etwa um die 100 GB an Speicherplatz ein.
Dennoch ist genau das »PlayGTA5« gelungen, wie mehrere User auf Social Media mit Videos und Screenshots belegen. Das Spiel lief dabei auch auf Macs und sogar im Mobile-Browser von Smartphones.
Mittlerweile ist die Seite aber nicht mehr erreichbar und viele der Videos und Bilder wurden gelöscht, was mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von Rockstar veranlasst wurde.
Eine Vermutung vieler User war, dass es sich um Cloud-Gaming handelte. Auch ein Xbox-360-Emulator wurde genannt. Andere hielten die Videos und Bilder schlicht für Fakes.
In seinem Blog hat Satyajit Sahoo genauer untersucht, wie der Browser-Port wohl zum Laufen gebracht wurde. Demnach wurden der Spielcode von GTA V und die RAGE-Engine im Tab für WebAssembly kompiliert.
Der Spielordner umfasste knapp 21 GB und verblieb auf dem Server. Der Tab konnte dann die benötigten Daten per HTTP-Range-Request abrufen. Die übertragene Datenmenge lag dadurch bei etwa 750 MB. Allerdings wurde eben nicht das ganze Spiel auf diese Größe geschrumpft, wie es teilweise dargestellt wurde.