// EUROGAMER.DE — GAMING
Strikers Club grätscht als kostenlose Fußballsimulation zwischen Rematch und EA Sports FC
Das Multiplayer-Debüt von Oddshot Games verzichtet komplett auf KI und verbindet 11v11-Matches mit skillbasiertem Gameplay.
Ende nächster Woche, am Freitag, den 17. Juli, erscheint mit Strikers Club ein Multiplayer-Spiel im Early Access, das Rematch und EA Sports FC (ehemals und unter den meisten Zockern immer noch “FIFA”) gleichzeitig Konkurrenz machen will. Und das auch noch kostenlos.
Strikers Club paart die actionreiche Schulterperspektive von Rematch mit dem realen Regelwerk eines EA Sports FC. Entwickler Oddshot Games will laut Pressemeldung mit physikgetriebenem Spielablauf ein bisschen Leben in die Bude bringen. Wie genau die Physik sich auf den Spielablauf auswirken wird, darüber verrät man bislang nichts. Vielleicht hat ja einer von euch hier die Demo gespielt, die mit immer 60.000 Spielern nicht komplett unter dem Radar durchflog?
Auf der Steam-Seite wird jedenfalls in erster Linie hervorgehoben, wie “skillbasiert” das Spiel ist. Der Trailer selbst macht es nicht ganz einfach, im Ablauf wirkliche Unterschiede zu etwa Rematch zu erkennen, das ich für meinen Teil definitiv nicht als "physikgetrieben" bezeichnen würde. Vermutlich bezieht sich das auf das Verhalten freier Bälle?
“Strikers Club setzt voll auf skillbasiertes, physikgetriebenes Gameplay. Ihr tretet in unterschiedlichsten Modi an – von intensiven 1v1-Duellen bis hin zu kompletten 11v11-Matches. Dabei kontrolliert ihr jedes Dribbling, jeden Pass, jedes Tackle und jeden Schuss komplett selbst.”
KI-Mit- und Gegenspieler gibt es unterdessen nicht. Jeder Trikotträger auf dem Feld wird von einem Menschen gesteuert. Das Free-to-play-Modell soll fair aufgebaut sein, Geld werde lediglich für kosmetische Individualisierungen verlangt.
Strikers Club ist Oddshot Games’ Debüt und entsteht in Gent, Belgien, einer extrem schönen Stadt, in der auch etwa Baldur’s-Gate-3-Macher Larian sitzt. Mir gefällt auf jeden Fall ausgezeichnet, dass Fußball kein Feld mehr ist, das ausschließlich von FIFA bedient wird. Die Trennung von EA Sports und dem Fußball-Weltverband hat diesbezüglich Wunder gewirkt.